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Gewichtheben: Neuer Olympia-Schwung für deutsche Gewichtheber

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Gewichtheben  

Neuer Olympia-Schwung für deutsche Gewichtheber

19.04.2015, 12:28 Uhr | dpa

Gewichtheben: Neuer Olympia-Schwung für deutsche Gewichtheber. Julia Schwarzbach wurde Vizeeuropameisterin in der 53-Kilo-Klasse und holte Bronze in den Teildisziplinen Reißen und Stoßen.

Julia Schwarzbach wurde Vizeeuropameisterin in der 53-Kilo-Klasse und holte Bronze in den Teildisziplinen Reißen und Stoßen. Foto: Zurab Kurtsikidze. (Quelle: dpa)

Tiflis (dpa) - Drei Sportler, drei Medaillen: Die Ausbeute des deutschen Mini-Teams bei der EM im Gewichtheben im georgischen Tiflis ist beachtlich. Das Edelmetall geht allerdings ausschließlich auf das Konto von Julia Schwarzbach.

Die 26 Jahre alte zweimalige Olympia-Teilnehmerin vom AC Görlitz, bekannt unter ihrem Mädchennamen Rohde, wurde Vizeeuropameisterin in der 53-Kilo-Klasse und steuerte Bronzemedaillen in den Teildisziplinen Reißen und Stoßen bei.

Dem letztjährigen EM-Dritten Almir Velagic aus Speyer war der Sprung aufs Podest in diesem Jahr nicht vergönnt. Er wurde im Superschwergewicht Vierter. Nina Schroth aus Mutterstadt reihte sich im 75-Kilo-Limit auf Platz neun ein.

"Ich bin zufrieden", sagte Bundestrainer Oliver Caruso. "Von 18 Versuchen waren 16 gültig. Das zeugt von Stabilität." Bei den Welttitelkämpfen im Vorjahr waren von 78 Versuchen des kompletten Teams gar 33 danebengegangen.

Die EM war für die Deutschen eine Trainingsstation. Die meisten Auswahlheber standen wegen Bundeswehrlehrgängen nicht zur Verfügung. Ihre Planung ist streng auf die WM im November in den USA ausgerichtet. Dort findet die zweite und entscheidende Olympia-Qualifikation statt. "Wir wollen die vier Olympia-Plätze bei den Männern, die wir momentan haben, verteidigen", sagte Caruso. Für die Frauen geht es um einen Platz, den sie bei der nächstjährigen EM festmachen wollen.

Schwarzbach, die tagsüber ihre berufliche Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten in einer Heidelberger Klinik vorantreibt, trainiert nur noch in der Freizeit. Ihr Ergebnis, das lediglich sieben Kilo unter ihrem deutschen Rekord von den Olympischen Spielen in London liegt, ist umso beachtlicher. Damals war sie Volltags-Sportlerin mit Förderung durch die Bundeswehr.

Trotz der verpassten Medaille lobte der Bundestrainer auch Velagic. Der 33 Jahre alte Sportsoldat, der sein Körpergewicht auf 148 Kilo gesteigert hat, verbesserte seinen Bestwert im Reißen auf 193 Kilo. "Das ist eine Riesenleistung", sagte Caruso. "Im Stoßen sind wir in die Vollen und auf Risiko gegangen. Da hat ihm die Luft gefehlt. Aber das wird noch." Erfolgreichste Nation war die Ukraine mit acht Titeln vor Aserbaidschan (7) und der Türkei (6).

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