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Hacker unter Druck: Erneute Niederlage im Ruder-Einer

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Hacker unter Druck: Erneute Niederlage im Ruder-Einer

21.04.2015, 19:16 Uhr | dpa

Hacker unter Druck: Erneute Niederlage im Ruder-Einer. Ruderer Marcel Hacker musste sich erneut Stephan Krüger geschlagen geben.

Ruderer Marcel Hacker musste sich erneut Stephan Krüger geschlagen geben. Foto: Jens Wolf. (Quelle: dpa)

Brandenburg (dpa) - Marcel Hacker muss um seinen Stammplatz im deutschen Ruder-Einer bangen. Im Finale der Deutschen Kleinboot-Meisterschaften auf dem Beetzsee in Brandenburg belegte der neunmalige deutsche Skiff-Meister aus Magdeburg den zweiten Platz hinter Stephan Krüger.

Damit gilt der Sieger aus Rostock als erste Wahl bei der Besetzung des Einers für diese Saison. Schließlich hatte Krüger bereits bei zwei verbandsinternen Langstrecken-Regatten in Leipzig und Dortmund über den 37 Jahre alten Routinier Hacker triumphiert.

Der WM-Fünfte von Amsterdam (2014) erkannte die Überlegenheit seines Kontrahenten neidlos an. "Stephan war das ganze Wochenende das Maß aller Dinge. Sollte er sich für den Einer entscheiden, stehe ich ihm mit Rat und Tat zur Seite", kommentierte Hacker. Allerdings ließ Krüger offen, ob er in Zukunft sein Glück im Skiff versucht: "Es bedeutet mir sehr viel, Hacker geschlagen zu haben." Nachdenklich fügte der Zweier-Weltmeister von 2009 an: "Vielleicht versuche ich es mal bei einer internationalen Regatta im Einer. Aber das ist ein hartes Geschäft."

Der Titel bei den Frauen ging an Carina Bär. Die Ruderin aus Heilbronn verwies Lisa Schmidla (Krefeld) und Marie-Cathérine Arnold (Hannover) auf die Plätze.

Bei den für die Zusammensetzung des Deutschland-Achters wichtigen Rennen im Zweier ohne Steuermann kamen die Vorjahressieger Richard Schmidt und Felix Drahotta (Trier/Leverkusen) als Erste ins Ziel. Darüber hinaus dürfen sich die zwei- und drittplatzierten Duos Maximilian Munski/Hannes Ocik (Lübeck/Schwerin) und Kristof Wilke/Anton Braun (Krefeld/Berlin) Hoffnungen auf eine Rückkehr in das DRV-Paradeboot machen. Vor allem die starke Leistung von Wilke, der den Achter 2012 in London als Schlagmann zum Olympiasieg geführt hatte, gilt als positive Überraschung. Nach einem zwischenzeitlichen Formtief scheint er auf gutem Weg zurück zu alter Stärke: "Ich werte den dritten Platz wie einen Sieg", sagte Wilke.

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