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Tischtennis: Nächste deutsche Tischtennis-Generation im Aufbau

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Tischtennis  

Nächste deutsche Tischtennis-Generation im Aufbau

25.04.2015, 05:26 Uhr | dpa

Tischtennis: Nächste deutsche Tischtennis-Generation im Aufbau. Tischtennis-Bundestrainer Jörg Roßkopf ist vor der Zukunft nicht bange.

Tischtennis-Bundestrainer Jörg Roßkopf ist vor der Zukunft nicht bange. Foto: Jens Wolf. (Quelle: dpa)

Suzhou (dpa) - Was passiert eigentlich, wenn Timo Boll aufhört? Fällt das deutsche Tischtennis in ein schwarzes Loch, gibt es keine Medaillen mehr, wird man wieder drittklassig?

"Nein", versichert Jörg Roßkopf, "bis 2024 sind wir gut aufgestellt." Der Bundestrainer plant aber schon die nächste Generation Boll. Auch der Altmeister, der kommende Woche im chinesischen Suzhou seine 15. Weltmeisterschaft seit 1995 bestreitet und der die Sportart seit zwei Jahrzehnten prägt, macht sich Gedanken um die Zeit nach dem Ende seiner außergewöhnlichen Karriere.

Wann das der Fall ist, kann der 34-Jährige nicht sagen. Olympia 2016 in Rio und die Heim-WM 2017 in Düsseldorf hat Boll fest im Blick. Ein Leben ganz ohne den kleinen Ball mag sich der Ausnahmekönner nicht vorstellen. "Ich fände es schade, wenn ich mein Wissen, das ich in den vielen Jahren erworben habe, für mich behalte und nicht weitergeben würde", sagt Boll.

Der Rekord-Europameister sieht Nachholbedarf im Bereich der Trainerausbildung, wenn der Abstand auf China verringert werden soll. "Damit meine ich nicht unsere Bundestrainer, die sind spitze. Aber an der Basis in den Vereinen sind uns die Chinesen mit ihren Trainern noch deutlich voraus", sagt Boll.

Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) hat mit der Rückholaktion des neuen Sportdirektors Richard Prause ein Zeichen gesetzt. Der frühere Bundestrainer der Damen und Herren, der die DTTB-Herren um Boll und Dimitrij Ovtcharov zum ersten EM-Titel und zu Olympia-Silber 2008 in Peking geführt hat, tritt sein Amt im August an. Er möchte den Tischtennissport in Deutschland fit machen für die Zukunft ohne Boll.

"Mehr Sport, weniger Direktor", so beschreibt Prause den Schwerpunkt seiner zukünftigen Arbeit. Im Gespräch erwähnt er den Namen Kay Stumper (12). Der deutsche Schülermeister von 2014 gewann mit acht Jahren gegen die besten gleichaltrigen Chinesen. In diesem Jahr verlor das Talent das Schüler-Finale gegen Jannik Xu (14) - zwei Namen, die man sich für die Zeit nach 2024 merken kann.

Zudem hat der DTTB in Helmut Hampl einen der besten deutschen Trainer in seine Talentförderung eingebunden. Der Hesse arbeitet seit einigen Wochen als Cheftrainer im Düsseldorfer Leistungszentrum. Hampl gilt als Entdecker von Boll und Roßkopf, der als Aktiver mit dem Beinamen "Mr. Tischtennis" fast 20 Jahre für die Sportart stand und als Coach ähnlich erfolgreich arbeitet. "Das ist geballte Kompetenz", sagt Prause.

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