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Streich übt nach Remis heftige Selbstkritik

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"Muss mit mir in Klausur gehen"  

Streich übt nach Remis heftige Selbstkritik

25.04.2015, 20:12 Uhr | t-online.de, sid

Streich übt nach Remis heftige Selbstkritik. Christian Streich ist mehr als unzufrieden mit seiner Leistung beim Spiel der Freiburger gegen den VfB Stuttgart. (Quelle: imago/Pressefoto Baumann)

Christian Streich ist mehr als unzufrieden mit seiner Leistung beim Spiel der Freiburger gegen den VfB Stuttgart. (Quelle: Pressefoto Baumann/imago)

0:2-Pausenrückstand egalisiert, Punkt im Abstiegskampf gesichert und trotzdem - Freiburgs Trainer Christian Streich war nach dem Spiel gegen den VfB Stuttgart stinksauer auf sich selbst. Im Anschluss an das 2:2 übte der 49-Jährige ungewohnte und drastische Selbstkritik.

"Ich habe es nicht verstanden, der Mannschaft Zutrauen, Ruhe und Aggressivität zu geben. Wir haben in der ersten Halbzeit furchtbar gespielt und viele Dinge falsch gemacht. Aber es gibt nur einen Verantwortlichen: Und das bin ich", räumte Streich offen ein und machte ein Gesicht, als wäre der SC Freiburg gerade eben abgestiegen. Er sei "maßlos enttäuscht" und müsse jetzt erst einmal mit sich "in Klausur gehen", fügte er niedergeschlagen an.

Dass er zur Pause nach Gegentreffern durch VfB-Torjäger Daniel Ginczek (24. Minute) und Martin Harnik (27.) offenbar die richtigen Worte gefunden hatte, interessierte Streich deshalb auch nicht. Auf die Frage, wer schuld sei, dass das baden-württembergische Kellerduell noch gekippt sei, antwortete er nur kurz: "Die Spieler!" Sie hätten es verstanden, "in der zweiten Hälfte zurückzukommen".

"Größerer Schritt" war möglich

So wollte Christian Günter die Worte seines Coachs aber nicht stehen lassen. "Es muss niemand auf den anderen zeigen. Wir hätten das Ruder in der ersten Hälfte selbst rumreißen können", sagte der Verteidiger.

Dank Nils Petersen gelang dies dann in der zweiten Halbzeit. Zunächst verwandelte er einen Foulelfmeter (58.) und stand dann noch in Torjägermanier an der richtigen Stelle (85.). Doch ganz zufrieden war auch der Stürmer nach seinen Saisontoren Nummer fünf und sechs in bislang erst acht Einsätzen nicht: "Ich weiß nicht, was man damit anfangen soll. Wir hätten noch einen größeren Schritt machen können."

Huub Stevens "fassungslos"

In der Tat hätten sich die Freiburger auch drei Punkte sichern können. Denn als Adam Hlousek, der schon den Strafstoß verursacht hatte, nach einem dummen Foul in der 66. Minute vom guten Schiedsrichter Wolfgang Stark auch noch Gelb-Rot sah, wäre für die Gäste in Überzahl noch mehr drin gewesen.

Kein Wunder also, dass es auch auf der Gegenseite unzufriedene Gesichter gab. Stuttgarts Trainer Huub Stevens war nach dem emotionalen Derby "fassungslos". Der Niederländer konnte überhaupt nicht nachvollziehen, dass sein VfB "so ein Spiel noch aus der Hand gibt".

Kritik am Schiri unberechtigt

Im Gegensatz zu Streich suchte Stevens die Fehler allerdings in der Mannschaft. Schon in der Pause habe er "geahnt und gewarnt", dass die Freiburger stark zurückkommen könnten. "Ich habe aber gegen eine Wand geredet", ärgerte sich Stevens.

Stuttgarts Kapitän Christian Gentner wollte dagegen dem Schiedsrichter zumindest eine Mitschuld an dem Rückschlag geben - doch in diesem Punkt konterte Stevens seinen Spieler. Es sei ein "berechtigter Elfmeter und eine berechtige Gelb-Rote Karte" gewesen, meinte der VfB-Trainer.

So bleibt der VfB vor dem Spiel in Schalke auf einem Abstiegsrang stecken. Freiburg, das am nächsten Wochenende gegen Paderborn vor dem nächsten Abstiegsduell steht, konnte immerhin seinen Drei-Punkte-Vorsprung auf den VfB halten. Doch auch das konnte die Laune von Streich nicht verbessern.

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