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Formel 1: Nico Rosberg künftig aggressiver gegen Lewis Hamilton

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Volle Attacke gegen Hamilton  

Rosberg will "weniger denken, mehr fahren"

28.04.2015, 11:46 Uhr | t-online.de

Formel 1: Nico Rosberg künftig aggressiver gegen Lewis Hamilton. Nico Rosberg (hinten links) zieht an Sebastian Vettel vorbei, während Lewis Hamilton nur wenige Meter davor viel langsamer ist. (Quelle: xpb)

Nico Rosberg (hinten links) zieht an Sebastian Vettel vorbei, während Lewis Hamilton nur wenige Meter davor viel langsamer ist. (Quelle: xpb)

Formel-1-Pilot Nico Rosberg schaltet in den Kampfmodus um. "Ich muss vielleicht in Zukunft weniger denken, sondern wieder mehr fahren", sagte er zu "Auto Bild Motorsport". Er deutete an, dass er dabei auch einen Crash in Kauf nehmen werde. So sei es bereits beim Großen Preis in Bahrain gewesen. "Einmal war es ganz schön eng geworden. Aber ich habe es drauf ankommen lassen", erklärte der Mercedes-Fahrer.

Rosberg hatte beim Rennen in Manama mit aggressiven Überholmanövern geglänzt und das spektakulärste Rennen von allen Fahrern gezeigt. Allein an Sebastian Vettel zog er drei Mal vorbei.

Nach dem Rennen in China erntete Rosberg noch viel Kritik, weil er sich über die langsame Fahrweise Lewis Hamiltons beschwerte, ihn aber nicht attackierte.

"Es war mir diesmal egal"

In Bahrain setzte Rosberg eine Attacke gegen Vettel, als Teamkollege Lewis Hamilton gerade aus der Boxengasse gekommen war und mit viel weniger Geschwindigkeit nur wenige Meter vor den beiden fuhr. "Ich war mir nicht sicher, ob Lewis wirklich weit genug vor mir war, aber es war mir diesmal egal. Hätte ich das Gaspedal gelupft, wäre ich nicht an Sebastian vorbeigekommen." Das klingt nicht nach dem kühlen Strategen, als den man Rosberg sonst kennt.

Auch Hamilton spürte den Druck der Rivalen. "Oh mein Gott, das wird eng", dachte der Engländer, als er Vettel und Rosberg im Rückspiegel auf sich zurasen sah. Das berichtet "motorsport-total.com".

"Weniger denken, mehr fahren"

Rosberg hatte in diesem Jahr in jedem der vier Rennen das Nachsehen gegen Hamilton. Im Kampf um die WM liegt er schon 27 Punkte hinter dem Weltmeister. Dennoch denkt der Deutsche nicht ans Aufgeben.

Auch seine Chefs sind davon überzeugt, dass Rosberg nach der Leistung in Bahrain, sein Tief überwunden hat. "Der erste Schritt war, dass Nico seine Bremse im Kopf gelöst hat. Jetzt muss er sich in Lewis verbeißen und eine Gegenstrategie entwickeln“, sagte Aufsichtsratsboss Niki Lauda.

Berger: Rosberg soll es wie Lauda machen

Allerdings werden der Österreicher und Toto Wolff wenig begeistert sein, sollte es zu einem Crash zwischen ihren Fahrern kommen. Als dies 2014 schon einmal passierte, waren sie fuchsteufelswild und machten Rosberg verantwortlich. Einen weiteren Unfall dürfe es nicht geben, drohten sie damals. Wolff riet Rosberg deshalb zur Strategie der vergangen Saison: "Er muss im Qualifying alles richtig machen und vorne stehen. Von dort aus muss er das Rennen kontrollieren, wie wir es von Lewis gesehen haben."

Die von Lauda erwähnte "Gegenstrategie" ist vielleicht eher die Variante, die Rosberg zum Triumph verhelfen könnte. So sieht es auch der ehemalige F1-Star Gerhard Berger. Er rät Rosberg, sich die Strategie beim dreimaligen Weltmeister Lauda abzuschauen. "Nico sitzt doch an der Quelle. Er kann ja mal Niki fragen, wie man Weltmeister wird, wenn der andere vom Speed her anscheinend nicht zu packen ist“, zitiert ihn "speedweek.com".

Lauda mit Cleverness gegen Prost

1984 fuhren Lauda und Alain Prost gemeinsam für McLaren. Das Team war ähnlich überlegen, wie Mercedes heute. Zwölf von 16 Rennen gewann einer der beiden Piloten. Prost war in den Trainings der Schnellere. Als der Österreicher das erkannte, stimmte er sein Auto auf das Rennen ab.

Ohne eine einzige Pole Position und mit weniger Siegen als der Franzose setzte sich Lauda am Ende mit einem halben Punkt Vorsprung durch - bis heute die knappste WM-Entscheidung in der Geschichte der Formel 1.

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