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NBA-Playoffs 2015: Warum Dirk Nowitzki und die Mavericks scheitern

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Basketball  

Gründe für das frühe Scheitern von Nowitzki und Dallas

29.04.2015, 12:06 Uhr | dpa

NBA-Playoffs 2015: Warum Dirk Nowitzki und die Mavericks scheitern. Dirk Nowitzki (l) ließ in den Playoffs immer wieder seine Extraklasse aufblitzen, hatte aber auch schwache Phasen.

Dirk Nowitzki (l) ließ in den Playoffs immer wieder seine Extraklasse aufblitzen, hatte aber auch schwache Phasen. Foto: Larry W. Smith. (Quelle: dpa)

Houston (dpa) - Seit ihrem Titelgewinn vor vier Jahren haben Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks keine Serie in den NBA-Playoffs mehr gewonnen. Auch gegen die Houston Rockets war mit 1:4 in der ersten Runde Schluss.

Eine Analyse des erneuten frühen Scheiterns:

VERLETZUNGEN: Eigentlich sollte Neuzugang Chandler Parsons gegen sein altes Team groß aufspielen. Die Playoffs waren für den Mavs- Topverdiener wegen einer Knieblessur aber schon nach einer Partie beendet. Monta Ellis und Devin Harris liefen angeschlagen auf. Offizieller Grund für das Fehlen von Rajon Rondo von Spiel drei an war zwar eine Rückenverletzung. Allerdings offenbarte sich auch ein großer Graben zwischen dem während der Saison verpflichteten Aufbauspieler und seinem Team. Nowitzki: "Wenn du einen Spieler wie Rondo bekommen kannst, musst du es jedes Mal machen. Manchmal klappt es, manchmal ist es ein Glücksspiel, manchmal klappt es nicht."

DEFENSIVSCHWÄCHEN: Schon während der regulären Saison stellte Dallas nur eine unterdurchschnittliche Verteidigung - in den Playoffs blieb die erhoffte Leistungssteigerung aus. Kein einziges Mal hielten die Mavs ihren Gegner unter 100 Punkten. Rockets-Superstar James Harden dominierte zwar nicht nach Belieben, legte die Schwächen aber immer wieder offen und erspielte sich leichte Punkte. Harden traf mehr Freiwürfe (50) als die beiden besten Mavs-Profis Nowitzki und Ellis zusammen (41).

WANKELMÜTIGER NOWITZKI: Immer wieder ließ der 36-Jährige seine alte Extra-Klasse aufblitzen, erhielt Dallas mit überragenden Leistungen in Spiel eins und drei Siegchancen. Zudem glänzte er als Rebounder. Jeden Abend kann und soll Nowitzki sein Team jedoch nicht mehr tragen. Beim 94:103 traf er nur acht von 23 Feldwürfen, verfehlte alle sechs Dreier und stellte damit seinen Negativrekord in der K.o.-Runde ein. Die "Dallas Morning News" schrieben: "Nowitzki, Held so vieler Playoffspiele in seiner historischen Karriere, hätte den Korb in der ersten Halbzeit nichteinmal mit einem GPS gefunden".

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