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Fußball: Blatter-Unterstützer in Topämter gewählt

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Fußball  

Blatter-Unterstützer in Topämter gewählt

30.04.2015, 13:49 Uhr | dpa

Fußball: Blatter-Unterstützer in Topämter gewählt. Joseph Blatter versteht sich mit Ebrahim Al-Khalifa .

Joseph Blatter versteht sich mit Ebrahim Al-Khalifa . Foto: EPA. (Quelle: dpa)

Manama (dpa) - Scheich Salman bin Ebrahim Al-Khalifa ist als Präsident des Asiatischen Fußball-Verbandes AFC im Amt bestätigt worden und wird die Konföderation künftig auch als Vizepräsident der FIFA vertreten.

Der Funktionär aus Bahrain wurde beim AFC-Kongress in Manama per Akklamation wiedergewählt. 2013 hatte er den Posten von Mohammed bin Hammam übernommen, der nach Korruptionsskandalen gestürzt worden war.

Al-Khalifa gilt als Unterstützer von FIFA-Chef Joseph Blatter. Bislang saß er als normales Mitglied im Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes. Nun übernimmt er den Vize-Posten von Prinz Ali bin Al-Hussein, der am 29. Mai gegen Blatter um den Posten des FIFA-Chefs antritt und bei einer Niederlage aus dem Gremium ausscheiden würde. Asiens Verbände haben bei der FIFA-Wahl in Zürich 47 von 209 Stimmen und somit großen Einfluss.

Einen von drei regulären asiatischen Plätzen im 25-köpfigen FIFA-Exekutivkomitee nimmt Scheich Ahmad Al-Sabah ein, der wie Al-Khalifa ohne Gegenkandidat ernannt wurde. Al-Sabah ist als Präsident der Vereinigung Nationaler Olympischer Komitees (ANOC) international bestens vernetzt und ein großer Unterstützer von Blatter und IOC-Präsident Thomas Bach.

Für Worawi Makudi endet hingegen die Mitgliedschaft im scharf kritisierten FIFA-Gremium nach 18 Jahren. Der Thailänder war noch unter Präsident Joao Havelange im Jahr 1997 in die Exekutive gewählt worden und muss seinen Posten nun räumen. Asien wird künftig auch durch den Japaner Kohzo Tashima und Prince Abullah Al-Haj Ibni aus Malaysia im Exekutivkomitee vertreten.

Makudi war mehrfach der Korruption und Veruntreuung von Geldern beschuldigt worden, hatte dies aber immer bestritten. Aktenkundig ist in England ein angeblicher Versuch des Asiaten, für die Stimme an den später gescheiterten WM-2018-Bewerber England die TV-Rechte für ein Testspiel der Three Lions gegen Thailand verlangt zu haben.

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