Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Ex-Ferrari-Boss Luca di Montezemolo stichelt gegen seine Nachfolger

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

"Sie haben Glück gehabt"  

Ex-Ferrari-Boss di Montezemolo stichelt gegen seine Nachfolger

05.05.2015, 10:36 Uhr | sid

Ex-Ferrari-Boss Luca di Montezemolo stichelt gegen seine Nachfolger. Luca di Montezemolo trat 2014 nach 23 Jahren an der Ferrari-Spitze zurück. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Luca di Montezemolo trat 2014 nach 23 Jahren an der Ferrari-Spitze zurück. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Der ehemalige Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo beansprucht nach dem Aufschwung der Scuderia in der Formel 1 einen Teil des Ruhms für sich. Sein Nachfolger Sergio Marchionne und der neue Teamchef Maurizio Arrivabene, so Montezemolo, profitierten nun von der Arbeit, die er 2014 in die Wege geleitet habe.

"Marchionne und Arrivabene waren bisher intelligent genug, nicht alles über Bord zu werfen, was an Positivem vor ihnen geleistet wurde", sagte di Montezemolo der italienischen Tageszeitung "La Repubblica" und ergänzte: "An ihrer Stelle hätte ich im Dezember nicht behauptet, dass 2015 ein Leidensweg werde und dass riesige Fehler bei der Vorbereitung der neuen Saison gemacht wurden."

"Vettel hat Arrivabene stark geholfen"

Zudem unterstrich der 67-Jährige seine Rolle bei der Verpflichtung des viermaligen Weltmeisters Sebastian Vettel. "Als wir mit Marchionne feststellten, dass Fernando Alonso ständig Misstrauen gegenüber dem Team zeigte, beschlossen wir den Wechsel", erklärte di Montezemolo, der 2014 nach 23 Jahren an der Ferrari-Spitze von Fiat-Chef Marchionne verdrängt wurde.

"Vettel hat Arrivabene stark geholfen. Er ist ein Mensch mit einer starken Persönlichkeit, der ein neues, besseres und positives Klima mit sich bringt", sagte di Montezemolo. Vettel hatte mit seinem Sieg in Malaysia Ende März eine fast zweijährige Durststrecke des Traditionsrennstalls ohne Grand-Prix-Sieg beendet.

"Abgesehen von Mercedes haben sie keine Rivalen"

Zudem machte di Montezemolo den neuen Ferrari-Bossen ein bittersüßes Kompliment. "Marchionne und Arrivabene haben Tolles geleistet, man muss sich bei ihnen bedanken", sagte er. "Ich denke jedoch, dass sie auch ein wenig Glück haben. Abgesehen von Mercedes haben sie keine Rivalen. Williams hat sich nicht verbessert, Red Bull ist eingebrochen, McLaren steckt in einer tiefen Krise. Ferrari hat bei jedem Rennen einen Erfolg in der Tasche. Doch wenn man Glück nicht zu nutzen weiß, hilft es wenig."

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Straßenlaterne rettet Leben 
Junge Frau hat das Glück ihres Lebens

An einer Kreuzung stoßen zwei Autos zusammen. Ein Peugeot verliert die Kontrolle, rast auf den Bürgersteig zu. Eine Straßenlaterne rettet einer jungen Passantin das Leben. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal