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Nico Rosberg fliegt in Spanien zum ersten Saisontriumph

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Hamilton mit Taktik-Coup in Spanien  

Rosberg fliegt zum ersten Saisontriumph

10.05.2015, 16:10 Uhr | t-online.de

Nico Rosberg fliegt in Spanien zum ersten Saisontriumph. Nico Rosberg liegt in der ersten Kurve vor Sebastian Vettel und Lewis Hamilton. (Quelle: Reuters)

Nico Rosberg liegt in der ersten Kurve vor Sebastian Vettel und Lewis Hamilton. (Quelle: Reuters)

Nico Rosberg ist zurück. Beim Großen Preis von Spanien machte der deutsche Mercedes-Pilot das, was sonst seinen Teamkollegen Lewis Hamilton auszeichnet: dominieren. Nach einem Raketenstart von der Pole Position flog Rosberg über den Circuit de Catalunya und gewann sein erstes Saisonrennen. "Ich bin sehr glücklich", sagte Rosberg: "Das war ein perfektes Wochenende." Motorsportboss Toto Wolff lobte seinen Fahrer ebenfalls in den höchsten Tönen: "Das war makellos", sagte er.

Hamilton machte durch einen Strategiewechsel eine silbernen Doppelsieg perfekt. Sebastian Vettel hatte dem Weltmeister lange ein hartes Duell um Rang zwei geliefert, musste sich am Ende aber mit dem dritten Platz begnügen. "Ich hatte einen guten Start, aber als sie auf eine Drei-Stopp-Strategie wechselten, waren sie zu schnell", sagte Vettel. Hamilton war froh, dass er Platz zwei noch zurückerobern konnte, erklärte er.

In der WM-Wertung holte Rosberg ein wenig auf, liegt aber mit 91 Punkten immer noch 20 hinter Hamilton. Einen Ausfall kann sich der Engländer nun allerdings nicht mehr erlauben, ohne die Führung zu riskieren. Vettel liegt mit 80 Zählern auf Rang drei.

Vettel zieht beim Start an Hamilton vorbei

Bereits beim Rennstart stellte Rosberg klar, dass der Sieg heute nur über ihn führt. Hamilton kam dagegen nicht gut weg. Vettel machte es besser als der Brite und schob sich vor der ersten Kurve an ihm vorbei. Somit begann der Grand Prix mit einer deutschen Doppelführung.

Auch Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari kam gut aus der siebten Startposition und fuhr zwei Plätze nach vorne. Noch besser machte es Felipe Massa im Williams, der von Rang neun auf sechs vorfuhr. Räikkönen kam als Fünfter ins Ziel, Massa als Sechster. Valtteri Bottas gelang es mit seinem Williams, den Ferrari des Finnen hinter sich zu halten und wurde Vierter.

Rosberg lässt es fliegen und setzt sich ab

Carlos Sainz junior, der im Qualifying mit Platz fünf brilliert hatte, fiel in den ersten Runden auf Position elf zurück.

Rosberg legte an der Spitze schnell einige Sekunden zwischen sich und Vettel. Dieser hielt seinerseits Hamilton - auf einem Kurs, der Überholmanöver sehr schwierig macht - hinter sich.

Mercedes ändert Hamiltons Taktik

Aus diesem Grund änderte Mercedes die Taktik bei Hamilton und wechselte dessen Reifen früher als geplant. Durch einige schnelle Runden mit den frischen Pneus sollte Hamilton somit vor Vettel sein, wenn dieser aus der Box kommt. Doch Ferrari reagierte sofort und holte auch Vettel früher zum Wechsel. Somit blieb der Rote vor dem Silbernen.

Es dauerte einige Runden, bis Hamilton in Schlagdistanz kam. Sein Kommandostrand forderte ihn auf, Vettel anzugreifen. Der Weltmeister entgegnete, dass dies so gut wie unmöglich sei, versuchte es aber dennoch.

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Hamilton mit drei Stopps

Hamilton kam erneut als erster des Spitzentrios in die Box, Vettel blieb noch auf der Strecke. Das bedeutete: Der Engländer fuhr mit einer Drei-Stopp-Strategie, während der Deutsche auf zwei Reifenwechsel setzte.

Mit frischen Reifen holte der Weltmeister alles aus seinem Silberpfeil heraus und fuhr teilweise drei Sekunden schneller als Vettel. Als Rosberg und Vettel zu ihrem zweiten Stopp fuhren, übernahm Hamilton die Führung.

Vorsprung reicht

Der entscheidende Moment war, als Hamilton zu seinem dritten Stopp in die Boxengasse einfuhr. Würde der Vorsprung ausreichen, um nach dem Reifenwechsel wieder vor dem Ferrari auf die Strecke zu kommen? Antwort: ja! Durch Hamiltons Drei-Stopp-Strategie machte Mercedes seinen schlechten Start wieder wett. Am Ende gab es einen Mercedes-Doppelsieg.

Kuriose Szenen hatte der Große Preis von Spanien auch zu bieten. Beim Lotus von Pastor Maldonado brach nach einer Kollision mit dem Teamkollegen Romain Grosjean eine Stützstrebe des Heckflügels weg. Dennoch fuhr der Venezolaner zunächst weiter. Probleme schien er trotz des Schadens nicht zu haben – bis zur 48. Runde, in der er dann doch aufgeben musste.

"Ziemlich erschreckend"

Außerdem versagten Fernando Alonso im McLaren-Honda die Bremsen, als er zum Reifenwechsel fuhr. Ein Mechaniker konnte gerade noch ausweichen, den Wagenhaber aber erwischte der Spanier mit seinem McLaren-Honda und schoss ihn weg. Alonso konnte nicht mehr weiterfahren. Sein Heim-Grand-Prix war beendet. "Das war ziemlich erschreckend", kommentierte er die Szene.

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