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"Es hat sich nichts verändert"  

Fernando Alonso tritt gegen Ferrari nach

13.05.2015, 09:49 Uhr | t-online.de

Fernando Alonso tritt gegen Ferrari nach. Nur weg von Ferrari: Fernando Alonso bereut seinen Wechsel zu McLaren nicht. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Nur weg von Ferrari: Fernando Alonso bereut seinen Wechsel zu McLaren nicht. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Er gilt als einer der besten Rennfahrer in der Formel 1. Doch in seinen fünf Jahren bei Ferrari blieb Fernando Alonso der WM-Titel verwehrt. Mehr noch: In der vergangenen Saison konnte er nicht mal einen Sieg holen. Nun tritt der Spanier gegen seine ehemaligen Arbeitgeber nach. Er hält die Scuderia noch immer nicht für konkurrenzfähig.

"Ich war im Ferrari im vergangenen Jahr eine oder eine halbe Minute hinter Mercedes und am Sonntag lagen sie in Barcelona 43 Sekunden zurück. Es hat sich nichts verändert und das ist einer der Gründe, warum ich gewechselt bin", wird Alonso von "Bild.de" zitiert. Er habe gesehen, dass sich "seit fünf Jahren nichts veränderte", ergänzte der jetzige McLaren-Pilot. "Ich wollte nicht noch ein sechstes oder siebtes Jahr."

Ein überraschendes Fazit von Alonso, schließlich hat sich Ferrari in diesem Jahr zum Mercedes-Jäger Nummer 1 aufgeschwungen. Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen fuhren in fünf Rennen regelmäßig aufs Podium, Vettel siegte sogar in Malaysia. Von solchen Platzierungen konnte Alonso 2014 bei Ferrari nur träumen. Zumeist reichte es nur für einen Rang zwischen fünf und sieben.

"Bin mit Wechsel sehr zufrieden"

Nach seinem Wechsel ist Alonso vom Regen in die Traufe gekommen. Mit McLaren fährt er deutlich hinterher und konnte diese Saison noch keinen WM-Punkt sammeln. Zudem verpasste er den Saisonauftakt in Melbourne nach seinem Crash bei Testfahrten. Trotzdem bereut er seinen Transfer nicht. "Ich bin mit dem Wechsel sehr zufrieden", sagte er - wohl mit Blick auf die Zukunft.

Zwar ist McLaren derzeit alles andere als konkurrenzfähig, doch Experten trauen dem Team mit Motorenpartner Honda noch einiges zu. Demnach wird erwartet, dass der Traditionsrennstall schon im nächsten Jahr, spätestens aber 2017 um Siege mitfahren kann.

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