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VfB Stuttgart feiert Siegtreffer mit Affentanz

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"Jetzt sind wir im Finale"  

Stuttgarter Affentheater macht VfB-Profis Beine

17.05.2015, 09:25 Uhr | t-online.de

VfB Stuttgart feiert Siegtreffer mit Affentanz. Affentanz zum Sieg: Daniel Ginczek (li.), Martin Harnik (Mitte) und Daniel Didavi reagieren auf die Kritik ihres Trainers. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Affentanz zum Sieg: Daniel Ginczek (li.), Martin Harnik (Mitte) und Daniel Didavi reagieren auf die Kritik ihres Trainers. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Aus Stuttgart berichtet Nico Herold
 
Es war ein ganz besonderer Gruß der VfB-Profis in Richtung Trainerbank. Nach Martin Harniks Treffer zum 2:1 in der 35. Minute rannten die Stuttgarter Spieler zur Eckfahne und jubelten deutlich sichtbar mit einem Affentanz. Coach Huub Stevens, der seine Spieler unter der Woche noch lautstark als Affen beschimpft hatte, war die Botschaft sichtbar egal, er feierte einfach mit.

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Kapitän Christian Gentner, der in der 27. Minute den Ausgleich für die Stuttgarter erzielt hatte, klärte nach Spielende auf: "Wir hatten uns vorher gedacht, dass wir die Szene aufgreifen wollen." Aufgegriffen hatten die Profis jedoch nicht nur den Affen-Spruch, sondern auch die Kritik ihres Trainers. Der hatte hauptsächlich mehr Leidenschaft und Willen von seinen Profis gefordert – und die lieferten gegen den völlig überforderten Hamburger SV all das ab.

Dutt hält nichts vom Affentheater

Der Grund dafür könnte Stevens selbst gewesen sein. "Wir haben den Coach in den letzten Wochen einiges an Nerven gekostet. Jetzt hat der Trainer mal einen individuellen Fehler gemacht. Keiner lässt sich gerne als Affe beschimpfen", gestand Siegtorschütze Harnik hinterher.

Mit angestauter Wut im Bauch also zu drei Punkten? Sportvorstand Robin Dutt wollte von all dem Affentheater nicht viel wissen und spielte die Geschichte herunter: "In den Niederlanden hat das Wort nicht die Bedeutung wie in Deutschland. Das hat dort etwas Verniedlichendes."  Außerdem habe "die Mannschaft später auch darüber gelacht. Da bleibt zwischen Trainer und Mannschaft nichts."

"Jetzt gehen wir vorne drauf"

Affen hin oder her: es zeigte enorme Wirkung bei den VfB-Profis. Denn trotz des frühen Rückstandes durch Gojko Kacar in der 12. Minute, waren die Schwaben die klar bessere Mannschaft. Sie spielten mutig nach vorne, kombinierten sich mehrmals vor das Tor von Rene Adler und lieferten so die vielleicht stärkste erste Hälfte ihrer diesjährigen Bundesliga-Saison ab. Bezeichnenderweise blieb Kacars Kopfballtreffer auch der einzige Torschuss der Hamburger im gesamten Spiel. Der VfB Stuttgart überrannte den HSV förmlich.

Diese Art und Weise Fußball zu spielen fasste Innenverteidiger Antonio Rüdiger nach Spielende treffend zusammen: "Früher sind wir zurückgewichen, aber jetzt gehen wir vorne drauf. Das tut unserem Spiel gut." Und wie es das tat. Die Stuttgarter ließen den Hamburgern keine Luft zum Atmen, pressten die Hanseaten konsequent in deren Hälfte und erzwangen so Fehler um Fehler.

Chancenverwertung weiterhin mangelhaft

In der zweiten Halbzeit schaltete der VfB zwar einen kleinen Gang zurück, die Anzahl der Tormöglichkeiten blieb jedoch weiterhin hoch. Bei einer konsequenteren Chancenverwertung wäre der Sieg deutlich höher ausgefallen. Allein der starke Filip Kostic hätte das angespannte Stuttgarter Publikum gleich mehrmals erlösen können. Ein Umstand, den Christian Gentner hinterher dann doch ein wenig ärgerte: "Es hätte heute weniger spannend sein müssen."

Denn solche Fahrlässigkeiten vor dem gegnerischen Tor können sich die keinesfalls geretteten Stuttgarter am kommenden Wochenende nicht leisten. Der Glaube an den Klassenerhalt ist jedoch spätestens nach diesem Sieg wieder zurückgekehrt ins Ländle. Stürmer Daniel Ginczek betonte daher selbstbewusst im Hinblick auf das Abstiegsendspiel in Paderborn: "Jetzt sind wir im Finale." 

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