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FSV Frankfurt trennt sich von Trainer Benno Möhlmann

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Nachfolger steht fest  

FSV Frankfurt trennt sich von Möhlmann

18.05.2015, 14:39 Uhr | sid, t-online.de

FSV Frankfurt trennt sich von Trainer Benno Möhlmann. Benno Möhlmann konnte den Abwärtstrend des FSV nicht stoppen. (Quelle: imago/Jan Huebner)

Benno Möhlmann konnte den Abwärtstrend des FSV nicht stoppen. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Zweitligist FSV Frankfurt hat sich von Trainer Benno Möhlmann und Sportchef Uwe Stöver getrennt. Neuer Coach ist Tomas Oral, der schon eine Trainingseinheit leitete.

"Ich habe nicht gezögert, denn der FSV ist mein Herzensverein", sagte Oral, der sich am Sonntagabend mit den FSV-Verantwortlichen getroffen hatte. "Tomas Oral trägt die FSV-DNA in sich", sagte auch Geschäftsführer Clemens Krüger. Oral hat Möhlmann im Übrigen schon einmal beerbt. Im November 2011 wurde Möhlmann beim FC Ingolstadt von Oral abgelöst.

Nach der 1:3-Heimniederlage gegen Union Berlin und zuletzt elf Spielen ohne Sieg sind die Hessen vor dem Saisonfinale auf Relegationsplatz 16 abgerutscht.

UMFRAGE
Kann der neue Trainer den FSV Frankfurt noch retten?

Motivator Oral soll die Wende bringen

Mit Oral heuert ein alter Bekannter beim FSV an. Der 42-Jährige spielte bis 2006 für den Zweitligisten und war anschließend als Coach für die Frankfurter tätig. Oral war zuletzt Co-Trainer von Felix Magath beim FC Fulham und gilt als guter Motivator. Den FSV führte er zwischen 2006 und 2009 von der Oberliga bis in die Zweitklassigkeit.

Trotz der erfolgreichen Vergangenheit mit Oral und der prekären Situation des FSV: Die Entlassung von Möhlmann vor dem letzten Spieltag ist eine Überraschung und klingt nach einer Verzweiflungstat. Der 60-Jährige hatte erst im Mai mit seinem 500. Zweitliga-Spiel einen Rekord aufgestellt. Er trainierte die Profis seit 2011, zwischenzeitlich standen die Frankfurter in der Saison auf Platz neun der Tabelle, ehe sie in den Keller abrutschten.

Endspiel gegen Düsseldorf

Nach dem Trainerwechsel bleiben dem FSV sechs Tage, um sich auf die abschließende Partie bei Fortuna Düsseldorf einzustellen. Auch bei einem Sieg ist der Klassenerhalt aber nicht gesichert. Der mögliche Relegationsgegner steht mit Holstein Kiel schon fest.

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