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Jules Bianchi weiter im Koma: "Phase der Stagnation"

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F1-Pilot Jules Bianchi weiter im Koma  

"Wir befinden uns in einer Phase der Stagnation"

21.05.2015, 19:14 Uhr

Jules Bianchi weiter im Koma: "Phase der Stagnation". Mit diesem Armband erinnert das Manor-Team an den Punktgewinn in Monaco vor einem Jahr des dann in Suzuka verunglückten Jules Bianchi. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Mit diesem Armband erinnert das Manor-Team an den Punktgewinn in Monaco vor einem Jahr des dann in Suzuka verunglückten Jules Bianchi. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Wenig Hoffnung auf Besserung: Der Zustand des vor rund sieben Monaten schwer verunglückten Formel-1-Fahrers Jules Bianchi ist unverändert kritisch. "Wir befinden uns in einer Phase der Stagnation. Die neurologische Entwicklung ist natürlich nicht, wie sich das eine Familie wünschen würde", sagte Bianchis Vater Philippe in einem Interview mit dem französischen Fernsehsender Canal+ im Vorfeld des Großen Preises von Monaco.

Im Fürstentum war Jules Bianchi vor einem Jahr als Neunter zum ersten Mal in die Punkteränge gefahren. Es waren die einzigen Punkte überhaupt für das Hinterbänkler-Team Marussia, dessen Nachfolgeteam Manor ebenfalls zumeist hinterherfährt.

In Suzuka schwer verunglückt

Die Erinnerung an das Rennen vor einem Jahr bedrückt Bianchi senior in diesen Tagen ganz besonders. "Ich war einer der ersten, die ihn in die Arme schließen konnten. Es war ein unglaublicher Moment. Als er aus dem Wagen stieg, sein Gesicht, wie glücklich er war, das ist eine Erinnerung, die mich auch in diesem Moment wieder aufwühlt."

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Doch dann passierte der Unfall in Suzuka. Am 5. Oktober 2014 war Bianchi auf regennasser Piste von der Strecke abgekommen und mit seinem Boliden unter ein Abschleppfahrzeug gerast. Der Franzose erlitt bei dem Unfall schwerste Kopfverletzungen. Mittlerweile wird der 25-Jährige auf der Intensivstation in Nizza behandelt. Im November war er aus der Klinik im japanischen Yokkaichi dorthin verlegt worden.

Weltweite Anteilnahme

"Das Wichtigste für mich ist: Jules ist am Leben. Zu wissen, dass er sich ins Leben zurückkämpfen will, das gibt uns viel Kraft. Denn wir sagen uns - wo Leben ist, da ist Hoffnung", sagte Philippe Bianchi. Allerdings gestand er auch ein: "Im Grunde hat das normale Leben für uns am 5. Oktober aufgehört. Sein Zustand bestimmt unseren Tagesablauf. Wir wachen am Morgen auf, wir denken sofort an Jules, wir denken ans Leben, aber wir wissen auch, dass alles passieren kann, also denken wir auch an das Schlimmste. Es ist furchtbar."

Über die weltweite Anteilnahme am Schicksal seines Sohnes "ist die ganze Familie tief berührt". Während der diesjährigen Auflage des Großen Preises von Monaco erinnert Manor an Bianchi und seinen Coup mit Armbändern. Aber die Unterstützung geht noch viel weiter. "Wir wissen auch, dass Jules nicht Michael Schumacher ist. Aber diese Unterstützung hätten wir nie erwartet. Wir sagen ihm das auch ständig, wenn wir an seinem Bett wachen. Die Menschen lieben ihn und sie vergessen ihn nicht. Es ist wichtig, dass er das weiß."

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