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Reaktionen zum Abstiegsdrama: Breitenreiter: "Geld schießt eben doch Tore"

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Reaktionen zum Abstiegsdrama  

Breitenreiter: "Geld schießt eben doch Tore"

23.05.2015, 20:22 Uhr | dpa, t-online.de, sid

Reaktionen zum Abstiegsdrama: Breitenreiter: "Geld schießt eben doch Tore". Für André Breitenreiter und den SC Paderborn ist das Abenteuer Bundesliga nach nur einer Saison wieder beendet. (Quelle: dpa)

Für André Breitenreiter und den SC Paderborn ist das Abenteuer Bundesliga nach nur einer Saison wieder beendet. (Quelle: dpa)

Der dramatische Bundesliga-Abstiegskampf war an Spannung nicht zu überbieten. Letztlich mussten der SC Paderborn und der SC Freiburg den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Der Hamburger SV verhinderte durch einen Erfolg über den FC Schalke 04 den erstmaligen Abstieg - zumindest vorerst. Als Tabellen-16. muss der Bundesliga-Dino allerdings wie im Vorjahr in die Relegation.

Die Reaktionen nach dem Showdown im Tabellenkeller umfasste bei den Keller-Klubs die komplette emotionale Bandbreite. t-online.de hat für Sie die Stimmen der Klubverantwortlichen zusammengestellt.

Paderborns Trainer André Breitenreiter attestierte seinen Profis trotz des bitteren Abstiegs eine starke Saisonleistung: "Geld schießt eben doch Tore. Was meine Spieler geleistet haben, ist trotzdem außergewöhnlich. Es ist schade, dass wir uns nicht zumindest mit einem Sieg von unseren fantastischen Fans verabschieden konnten."

Die Stimmen zum Abstiegsdrama:

Huub Stevens (Trainer VfB Stuttgart):
"Wenn man so schnell zurückliegt, wird man schnell nervös. Wir sind ruhig geblieben und haben auf unsere Stärken vertraut. Wir haben uns belohnt, verdient gewonnen und zu Recht die Klasse gehalten."

André Breitenreiter (Trainer SC Paderborn):
"Nach der frühen Führung sind wir nervös geworden. Stuttgart hat eine brutale Qualität in der Offensive. Geld schießt eben doch Tore. Was meine Spieler geleistet haben, ist trotzdem außergewöhnlich. Es ist schade, dass wir uns nicht zumindest mit einem Sieg von unseren fantastischen Fans verabschieden konnten."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg):
"Es ist ein Spiegelbild, dass wir zu wenige Torchancen herausgespielt haben. Es ist eine total groteske Saison, was ich so noch nicht erlebt habe. Es ist ein kleiner, aber ein großer kleiner Verein. Wir werden wiederkommen. Fassungslosigkeit und Trauer kommen noch."
"Herzlichen Glückwunsch an Hannover 96, dass sie mit so einer Feuerwehraktion die Klasse erhalten."

Julian Schuster (Kapitän des SC Freiburg):
"Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison. Wir haben zu viele Fehler gemacht."
"Sie können sich vorstellen, was in der Kabine los ist. Das ist schwer in Worte zu fassen."

Fritz Keller (Präsident des Präsident):
"Wir haben so viele Spiele in den letzten Minuten noch hergegeben. Heute gab's die Quittung dafür."

Michael Frontzeck (Trainer Hannover 96):
"Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und auf alle, die mitgearbeitet haben. Ich hatte das Gefühl, dass in der ganzen Stadt etwas entstanden ist. Es war eine ungeheure Anspannung. Jetzt lassen wir alles sacken. Wir (Frontzeck und Präsident Martin Kind, Anm. d. Red.) werden uns sicher auf eine Tasse Kaffee treffen und über die vergangenen fünf Wochen sprechen."

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV):
"Die Anspannung war enorm, aber jetzt bin ich schon wieder etwas ruhiger. Ich bin mit der Art und Weise, wie meine Mannschaft sich diesen Sieg erkämpft hat, sehr zufrieden. In der Relegation habe ich keinen Lieblingsgegner, ich nehme es wie es kommt."
"Ob beim Joggen oder in der Stadt: der Zuspruch der Leute in Hamburg ist fantastisch und ein großer Mutmacher. Danke."
"Es war eine tolle Atmosphäre, die Leute haben uns getragen. Alleine deswegen hat es sich gelohnt, den Job anzunehmen."
"Wir wollten nächste Woche zwei Freundschaftsspiele machen, jetzt sind es Relegationsspiele."

Dietmar Beiersdorfer (Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV):
"Das werden schwere und harte Spiele. Wir haben alle Mannschaften die letzten Wochen beobachtet."
"Die Mannschaft hat gnadenlos gefightet, das Maximum aus dem Spiel herausgeholt."

Gojko Kacar (Spieler des Hamburger SV):
"Wir sind mit den Fans geflogen, haben schon im Hotel gespürt, wie sehr das alle wollen. Wahnsinn, das war enorm wichtig."
"Wir haben keine Zeit zum Feiern. Wir müssen den Schwung mitnehmen."
"Ich bin stolz auf meine Jungs, dass sie im vielleicht wichtigsten Moment unserer Karrieren so eine Qualität gezeigt haben."

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