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Fußball: FIFA-Exko berät über WM und Dreifachbestrafung

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Fußball  

FIFA-Exko berät über WM und Dreifachbestrafung

25.05.2015, 04:56 Uhr | dpa

Fußball: FIFA-Exko berät über WM und Dreifachbestrafung. Die FIFA hält ihre Kongresswoche in Zürich ab.

Die FIFA hält ihre Kongresswoche in Zürich ab. Foto: Walter Bieri. (Quelle: dpa)

Zürich (dpa) - Zum Auftakt der Kongresswoche berät das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes unter anderem über künftige Regeln der WM-Vergabe und eine Modifizierung der Dreifachbestrafung.

Bei seiner Sitzung am Montag und Dienstag in der FIFA-Zentrale in Zürich werden zudem letzte organisatorische Regularien für die Präsidentschaftswahlen beim FIFA-Kongress am Freitag geklärt.

Amtsinhaber Joseph Blatter kandidiert für eine fünfte Amtszeit. Einziger verbliebener Herausforderer ist der bisherige Vize-Chef, Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien, der von den europäischen Verbänden unterstützt wird und nur sehr geringe Außenseiterchancen hat. Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger nimmt letztmals an einer Sitzung des Exekutivkomitees teil. Am Freitag übernimmt DFB-Chef Wolfgang Niersbach auch dieses Amt von seinem Vorgänger.

Auf der Exko-Tagesordnung steht auch die Diskussion über die Regularien der Vergabe für die WM 2026. Möglich ist nach dem Ausschluss asiatischer Bewerber auch ein Verbot einer europäischen Kandidatur. Damit soll quasi eine WM-Rotation zwischen den Konföderationen wieder befördert werden. 2018 ist Russland WM-Gastgeber, 2022 Katar.

Mit Spannung wird der Beschluss über eine mögliche Abschaffung der automatischen Sperre von mindestens einem Spiel nach einer Roten Karte für eine Notbremse im Strafraum erwartet.

Eine solche Modifikation der sogenannten Dreifachbestrafung war als Kompromissvorschlag vom International Football Association Board zur Entscheidung an das Exko übergeben worden. Zu der von vielen Experten geforderten Abschaffung der Roten Karte für ein solches Vergehen hatten sich die Regelhüter nicht durchringen können. Mit einer Entscheidung wird erst am Dienstag gerechnet.

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