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HSV: Uwe Seeler fordert Neuaufbau mit Bruno Labbadia

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Seeler: "Der Richtige"  

HSV-Legende fordert Neuaufbau mit Labbadia

02.06.2015, 14:13 Uhr | sid

HSV: Uwe Seeler fordert Neuaufbau mit Bruno Labbadia. Uwe Seeler sind "einige Steine vom Herzen gefallen".  (Quelle: imago/Revierfoto)

Uwe Seeler sind "einige Steine vom Herzen gefallen". (Quelle: Revierfoto/imago)

Uwe Seeler fordert nach dem erneuten Last-Minute-Klassenerhalt einen Umbruch beim Hamburger SV. "Jetzt muss etwas passieren", sagte die Klub-Ikone des Klubs. "Man muss jetzt handeln und Dinge geraderücken. Es gibt genug zu tun. Ich hoffe, die Verantwortlichen wissen das."

Man müsse "etwas aufbauen in der Mannschaft", um in der kommenden Saison nicht erneut in den Abstiegsstrudel zu geraten, sagte Seeler. Über "konkrete Maßnahmen" habe er allerdings "nicht zu entscheiden".

Seine Hoffnungen setzt der 78-jährige Seeler vor allem auf HSV-Trainer Bruno Labbadia. "Er ist der Richtige für den Neuaufbau", sagte der 78-Jährige. Labbadia habe "gute Arbeit" geleistet und sich "voll reingekniet". Der Coach hatte den Klub am 15. April auf dem letzten Tabellenplatz übernommen und mit zehn Punkten aus den letzten sechs Spielen in die Relegation geführt. Dort sicherten sich die Hamburger am Montagabend mit einem 2:1 nach Verlängerung beim Karlsruher SC den Klassenerhalt.

UMFRAGE
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Irgendwann mal wieder Meister

"Ich hoffe, dass wir nicht noch einmal so eine Zittersaison erleben", sagte Seeler. Ihm seien "einige Steine vom Herzen gefallen. Der Klassenerhalt ist gut für den HSV, Hamburg und die Liga". In der kommenden Saison müsse es nun aber bergauf gehen, um "irgendwann wieder Meister zu werden".

Kapitän Rafael van der Vaart, Marcell Jansen und Ivo Ilicevic werden den Klub verlassen. Gojko Kacar, Heiko Westermann und Slobodan Rajkovic können sich hingegen noch Hoffnungen machen, dass ihre auslaufenden Verträge verlängert werden.

Auch Schulz fordert Konsequenzen

Auch Seelers ehemaliger Teamkollege Willi Schulz wünscht sich Konsequenzen. "Der HSV muss sich bewegen. Aber ich denke die Verantwortlichen haben die Signale verstanden", sagte der 76-jährige Ex-Nationalspieler. "Und ich bin optimistisch, dass Dietmar Beiersdorfer bei der Mannschaft die richtigen Stellschrauben dreht."

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