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Fußball: Die Reaktionen auf Blatters Rücktrittsankündigung

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Fußball  

Die Reaktionen auf Blatters Rücktrittsankündigung

03.06.2015, 15:58 Uhr | dpa

Fußball: Die Reaktionen auf Blatters Rücktrittsankündigung. Reinhard Rauball sieht einen guten Tag für den Weltfußball.

Reinhard Rauball sieht einen guten Tag für den Weltfußball. Foto: Frank Rumpenhorst. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Ankündigung von Joseph Blatter, sein Amt als FIFA-Präsident niederzulegen, hat zahlreiche Reaktionen im internationalen Fußball, der Sportwelt und der Politik hervorgerufen. Eine Auswahl:

Reinhard Rauball (Ligapräsident):  "Dies ist ein guter Tag für den Weltfußball."

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): "Ich glaube, dass es jetzt besser möglich sein wird, die Arbeit der FIFA auf eine transparente Grundlage zu stellen."

Michel Platini (UEFA-Präsident): "Es war eine schwierige Entscheidung, eine mutige Entscheidung, und die richtige Entscheidung."

Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident):  "Das ist die Entscheidung, die absolut richtig ist, die überfällig ist."

Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge: "Jetzt kommt es darauf an, dass man die mit der Reform befassten nationalen Verbände und Konföderationen so unterstützt, dass ein seriöser, transparenter, funktionierender Fußball-Weltverband entsteht."

EU Kommissar (Sport) Tibor Navracsics: "Nach so vielen verfehlten Gelegenheiten und dem völligen Verlust des Vertrauens in die FIFA glaube ich, dass wir einen grundsätzlichen Wandel unterstützen und sicherstellen sollten, dass beständige Lösungen zum Tragen kommen."

Thomas Bach (IOC-Präsident): "Wir haben großen Respekt vor der Entscheidung von Präsident Blatter zurückzutreten und die notwendigen Reformen einzuleiten - und den Weg frei zu machen für eine neue Führung der FIFA, diese Neuerungen in Schwung zu bringen."

Franz Beckenbauer: "Es war eine vernünftige Entscheidung von Sepp Blatter. Der Druck wurde zu groß. Er wäre nie mehr zur Ruhe gekommen, ob er Schuld an den Skandalen trägt oder nicht."

Theo Zwanziger (früherer DFB-Präsident):  "Die Entscheidung von Herrn Blatter wird dem Fußball helfen. Eine tiefgreifende Spaltung der FIFA konnte abgewendet werden-"

Romário (Brasiliens Ex-Stürmerstar und heutige Senator): "Ich hoffe jetzt, das Wasser dieser großen Welle reicht aus, um all die Korruption wegzufegen, die von der größten Einheit des Fußballs (FIFA) angeführt wurde."

Domenico Scala (künftig die rechte Hand des scheidenden FIFA-Chefs Joseph Blatter):  "Unter den gegenwärtigen Umständen ist das der verantwortlichste Weg, einen geordneten Übergang zu gewährleisten."

Der ehemalige englische Weltklassestürmer Gary Linneker eher ironisch: "Missing Blatter already!"

Portugals Ex-Internationaler Luis Figo, der sich kurze Zeit als Gegenkandidat von Joseph Blatter positioniert hatte:  "Es ist ein guter Tag für die FIFA und für den Fußball. Wir sollten verantwortlich und ruhig eine gemeinsame weltweite Lösung finden, um eine neue Ära mit Dynamik, Transparenz und Demokratie in der FIFA zu starten."

Englands Verbandspräsident Greg Dyke: "Ein Wechsel an der Spitze der FIFA ist ein notwendiger erster Schritt, um wirkliche Reformen anzustoßen."

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier:  "Ich habe gesagt, es ist ein Neuanfang notwendig, wenn der Fußball und die Fußballbegeisterung überleben sollen. Und ich bin froh, dass der Rücktritt von Herrn Blatter diesen Neuanfang jetzt möglich macht."

Der Präsident des uruguayischen Fußballverbands, Wilmar Valdez und Vizepräsident des südamerikanischen Verbands CONMEBOL: "Unvorstellbar und unverständlich. Ich bin sehr überrascht. Man muss nicht allzu intelligent sein, um wahrzunehmen, dass etwas in diesen Tagen passiert sein muss, damit der FIFA-Präsident eine Entscheidung dieser Art treffe."

Pedro Chaluja, Chef des panamaischen Fußballverbands: "Das ist das Beste, was uns passieren konnte. Der internationale Druck war sehr groß. Die FIFA ist eine sehr große Organisation. Sie verfügt über eine fabelhafte Struktur und ist in der Lage, die anstehenden Turniere durchzuführen."

Erklärungen der Verbände von Australien und Neuseeland: "Die FIFA braucht eine frische Führung, der Rücktritt des Präsidenten ist der erste Schritt. So glauben wir, dass dies die richtige Entscheidung ist, um den Ruf der FIFA wieder herzustellen."

Das asiatische Fußballverband (AFC): "Der AFC beobachtet die Situation, und wird mit seinen Mitgliedern und anderen Verbänden diskutieren, welches nun der beste Weg für die FIFA und den Weltfußball ist."

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