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Fußball: Lynch schweigt zu möglichen Blatter-Ermittlungen

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Fußball  

Lynch schweigt zu möglichen Blatter-Ermittlungen

03.06.2015, 19:47 Uhr | dpa

Fußball: Lynch schweigt zu möglichen Blatter-Ermittlungen. Loretta Lynch schweigt zu möglichen Ermittlungen gegen Joseph Blatter.

Loretta Lynch schweigt zu möglichen Ermittlungen gegen Joseph Blatter. Foto: Justin Lane. (Quelle: dpa)

Riga (dpa) - US-Justizministerin Loretta Lynch schweigt zu möglichen FBI-Ermittlungen gegen den scheidenden FIFA-Präsident Jospeh Blatter.

"Dies ist eine laufende Angelegenheit", sagte Lynch nach einem Treffen mit europäischen Amtskollegen im lettischen Riga. "Es ist ein offener Fall, und deshalb werden wir nun durch die Gerichte sprechen."

Das US-Justizministerium hatte am 25. Mai Ermittlungen wegen organisierten Verbrechens und Korruption gegen 14 Personen öffentlich gemacht. Sieben hochrangige Fußball-Funktionäre waren in Zürich festgenommen worden - darunter die Blatter-Stellvertreter Jeffrey Webb und Eugenio Figueredo.

Die Behörden in der Schweiz ermittelten derzeit parallel über die Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar.

Blatters überraschenden Rücktritt kommentierte Lynch nicht. "Wir hoffen durchaus, dass die Organisation auf eine Weise vorangehen kann, die ihre Ziele unterstützt, nämlich die Förderung und Regulierung eines wahrhaft wundervollen Sports."

In einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hatte Lynch in den Reformeifer der FIFA allerdings keine großen Hoffnungen gesetzt und den Verband als höchst korrupt bezeichnet.

"Wirklich beunruhigend ist, was sich im Zuge der Ermittlungen herausgestellt hat: Jedes Mal, wenn die FIFA nach internen Untersuchungen korrupte Funktionäre abgesetzt hat, wurden sie durch andere ersetzt, die genau in derselben Art und Weise weitermachten", sagte Lynch in dem FAZ-Interview. Die Funktionäre hätten ihre neue Position vor allem als Gelegenheit gesehen, Bestechungsgelder anzunehmen.

Der Fußball-Weltverband FIFA könnte angesichts der jüngsten Korruptionsvorwürfe nach Einschätzung der US-Regierung eine neue Führung gut vertragen. "Sie würden von einer neuen Führung profitieren", sagte Regierungssprecher Josh Earnest in Washington.

Der überraschende Rücktritt von Blatter sei "eine Gelegenheit für die Organisation, ihr öffentliches Image zu verbessern und sicherzustellen, dass ihr Handeln mit ihrer Mission übereinstimmt." Die FIFA leite die Geschäfte einer Sportart, die von Milliarden Menschen weltweit verfolgt werde, sagte Earnest.

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