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Ex-Fifa-Vizepräsident Jack Warner: "Ich werde als Letzter lachen"

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Fußball  

Warner: "Ich werde als Letzter lachen"

06.06.2015, 20:19 Uhr | dpa

Ex-Fifa-Vizepräsident Jack Warner: "Ich werde als Letzter lachen". Jack Warner steht wegen des FIFA-Skandals schwer unter Druck.

Jack Warner steht wegen des FIFA-Skandals schwer unter Druck. Foto: Alva Viarruel. (Quelle: dpa)

Port of Spain (dpa) - In einer hitzigen Parlamentsdebatte in Trinidad und Tobago hat der frühere FIFA-Vizepräsident Jack Warner die Vorwürfe gegen ihn zurückgewiesen. "Ich werde als Letzter lachen", sagte er laut einem Bericht der Zeitung "Newsday".

Premierministerin Kamla Persad-Bissessar hatte dem Abgeordneten Warner zuvor vorgeworfen, Schimpf und Schande über den Karibikstaat gebracht zu haben. "Wir sind in den internationalen Fokus geraten. Aber nicht wegen guter Dinge, sondern aufgrund der Taten eines einzelnen Manns", sagte sie. Als Warner das Wort ergriff, verließ die Regierungschefin wutentbrannt das Parlament.

Zuvor waren Warner laut geworden. Der frühere ägyptische Sportminister Aley Eddine Helal sagte dem Sender ONTV in Kairo, dass Warner sieben Millionen Dollar verlangt habe, um dem nordafrikanischen Land bei der Wahl für die Ausrichtung der WM 2010 zu helfen.

Nach Angaben von Helal hatte sich der Präsident des ägyptischen Fußball-Verbandes (EFA), El-Dahshori Harb, mit dem damals noch mächtigen Funktionär aus Trinidad und Tobago in den Vereinigten Arabischen Emiraten getroffen. Ägypten habe sich aber geweigert zu zahlen. "Ich haben mir nicht vorgestellt, dass die FIFA so korrupt war", sagte Helal. Er war damals Chef des Bewerbungskomitees seines Landes. 2004 erhielt Südafrika den Zuschlag für die WM 2010.

"Ich sagte dem EFA-Präsidenten, dass sich Ägypten nicht an einem solchen Verbrechen beteiligen könne. Ich informierte Ägyptens ehemaligen Geheimdienstchef, Omar Suleiman, der bestätigte, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte", berichtete Helal weiter.

Der 72-jährige Warner gehört zu den Beschuldigten, gegen die die US-Justiz wegen Korruption, Verschwörung und organisierten Verbrechens ermittelt. Die USA fordern die Auslieferung Warners. Derzeit ist er in seiner Heimat nur auf Kaution in Höhe von 2,5 Millionen Dollar frei.

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