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Fechten: Deutsche Säbel-Weltmeister fechten um EM-Gold

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Fechten  

Deutsche Säbel-Weltmeister fechten um EM-Gold

11.06.2015, 16:52 Uhr | dpa

Fechten: Deutsche Säbel-Weltmeister fechten um EM-Gold. Matyas Szabo (l), Benedikt Wagner (M) und Max Hartung fechten gemeinsam mit Richard Hübers um die EM-Goldmedaille.

Matyas Szabo (l), Benedikt Wagner (M) und Max Hartung fechten gemeinsam mit Richard Hübers um die EM-Goldmedaille. Foto: Sergei Ilnitsky. (Quelle: dpa)

Montreux (dpa) - Deutschlands Säbel-Weltmeister fechten um EM-Gold. Das Dormagener Quartett mit dem Individual-Zweiten Max Hartung, Benedikt Wagner, Matyas Szabo und Richard Hübers gewann zum Abschluss das Halbfinale gegen den WM-Dritten Ungarn mit 45:40.

Konkurrent im Schlussgefecht ist der Olympia-Dritte Italien, der sich parallel gegen den London-Zweiten Rumänien klar mit 45:32 durchsetzte. Für deutsche Säbelfechter ist es erst die zweite EM-Finalteilnahme nach Sheffield 2011. Damals hatte es nach einer Niederlage gegen Italien zu Silber gereicht.

Gegen die Ungarn geriet Deutschland ohne den ehemaligen Einzel-Weltmeister Nicolas Limbach, der aus Studiengründen nur im Einzel antrat und Zehnter wurde, lediglich im dritten, vierten und sechsten der neun Teilgefechte jeweils mit einem Treffer in Rückstand. Hartung wurde von Bundestrainer Vilmos Szabo erst im vorletzten Gefecht eingesetzt und hielt London-Olympiasieger Aron Szilagyi mit 40:39 knapp auf Distanz. Danach machte Wagner gegen Andras Szatmari die Finalteilnahme perfekt.

Im Viertelfinale hatte sich Deutschland gegen die Ukraine deutlich mit 45:32 durchgesetzt. Die Ungarn schlugen den WM-Achten Frankreich unter den besten acht Mannschaften mit 45:44.

Die deutschen Florettfechterinnen verpassten zum EM-Abschluss Bronze. Gegen den WM-Dritten und Olympia-Vierten Frankreich verloren die Tauberbischofsheimerinnen Carolin Golubytskyi, Anne Sauer und Eva Hampel sowie Franziska Schmitz aus Bonn das Gefecht um Rang drei mit 28:45.

Im Viertelfinale hatte das Quartett des Deutschen Fechter-Bundes den Vorjahresfünften Ungarn in der Verlängerung mit 29:28 besiegt, danach aber gegen die in der Weltrangliste an Position eins geführten Russinnen beim 20:45 eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen.

Letztmals hatte es für Deutschland mit dieser Waffe 2011 im englischen Sheffield eine EM-Medaille gegeben. Damals waren die deutschen Frauen Dritte.

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