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Hockey - 0:0 gegen Südafrika: Hockey-Damen verpassen Gruppensieg

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Hockey  

0:0 gegen Südafrika: Hockey-Damen verpassen Gruppensieg

16.06.2015, 20:47 Uhr | dpa

Hockey - 0:0 gegen Südafrika: Hockey-Damen verpassen Gruppensieg. Bundestrainer Jamilon Mülders (M) hat mit dem Hockey-Damen den angepeilten Gruppensieg verpasst.

Bundestrainer Jamilon Mülders (M) hat mit dem Hockey-Damen den angepeilten Gruppensieg verpasst. Foto: Kai Forsterling. (Quelle: dpa)

Valencia (dpa) - Deutschlands Hockey-Damen haben bei der auch als Olympia-Qualifikation gewerteten World League ihre Top-Ausgangsbasis für das wichtige Viertelfinale verspielt.

Durch das enttäuschende 0:0 gegen Südafrika verpasste die Mannschaft von Bundestrainer Jamilon Mülders in Valencia nach ihrer bisher schwächsten Turnierleistung den sicher geglaubten Sieg in der Vorrunden-Gruppe B und trifft nun auf den Dritten der Gruppe A.

Statt wie erhofft gegen China geht es nun gegen das stärker einzuschätzende Team aus Spanien weiter. Die ersten Drei von Valencia lösen das Olympia-Ticket direkt, doch auch der vierte Rang reicht sehr wahrscheinlich für den Rio-Startplatz.

"Südafrika hat sich heute gegen uns aus Hemd und Hose verteidigt und wir waren oft zu hektisch, wollten zu viel", monierte Mülders. Der Coach will die K.o.-Runde dennoch "weiter positiv" angehen. "Eine interessante Aufgabe ist es so oder so", meinte er.

Nach den überzeugenden Auftritten gegen Uruguay (8:0), Irland (3:1) und die USA (2:2) schien der nötige Pflichtsieg über Südafrika kein Problem für die DHB-Damen zu sein. Die gingen zwar von Beginn an entsprechend engagiert zu Werke. Da aber viele Angriffe hektisch und ungenau vorgetragen wurden und die Südafrikanerinnen zudem gut aufgestellt verteidigten, gab es auf beiden Seiten nur wenige Einschussmöglichkeiten und überhaupt keine Tore vor der Pause.

Trotz 70-prozentigen Ballbesitzes kamen die bisher so starken deutschen Damen auch nach dem Wechsel gegen den unbequemen Gegner nicht wie in den vorherigen Begegnungen zum Zuge. Und da das erlösende Führungstor nicht fiel, nahm die Nervosität zu, was dem Spiel des verjüngten deutschen Damen-Teams deutlich anzusehen war. Am Donnerstag ist nun eine klare Leistungssteigerung nötig, um die Chancen auf das frühe Lösen des Olympia-Tickets zu wahren.

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