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"Sport Bild": Red Bull will ab 2016 mit Ferrari-Motoren fahren

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"Sport Bild"  

Red Bull plant ab 2016 mit Ferrari-Motoren

18.06.2015, 12:13 Uhr | t-online.de

"Sport Bild": Red Bull will ab 2016 mit Ferrari-Motoren fahren. Frust pur: In Spielberg bekommt Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo bereits seinen fünften Motor. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Frust pur: In Spielberg bekommt Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo bereits seinen fünften Motor. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Red Bull feierte mit Sebastian Vettel einst vier WM-Titel in Folge. Doch seit die Formel 1 mit dem Turbo-Hybrid-Motor fährt, hinkt der frühere Erfolgsrennstall nur noch hinterher. Bei den Verantwortlichen ist nun nach 15 enttäuschenden Monaten die Geduld am Ende. Wie die "Sport Bild" schreibt, hat Red Bull beschlossen, nicht mehr mit Motorenlieferant Renault zusammenzuarbeiten und auf Ferrari-Antriebe umzusteigen. Gespräche auf höchster Ebene sollen bereits stattgefunden haben.

Demnach ist die Scuderia bereit, Red Bull schon ab 2016 mit der komplizierten Antriebseinheit auszustatten. Allerdings bekäme der Rennstall - wie die andere Ferrari-Kunden (Sauber, Manor) in der Königsklasse auch - nur die B-Version des Motors, mit dem Vettel derzeit Mercedes jagt.

Doch selbst dieses Handicap nimmt Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko in Kauf, Hauptsache weg von Renault. "Wir wären mit einer B-Version des Ferrari immer noch leistungsfähiger als mit der A-Variante von Renault", wird der Österreicher zitiert.

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Mateschitz dementiert

Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz dementierte diese Gerüchte allerdings. "Es gibt für 2016 gar keine Alternative zu Renault", sagte er zu "Speedweek.com". Kundenmotoren seien keine wirkliche Lösung. "Du bekommst den Motor, der gut genug ist, um deinen unmittelbaren Konkurrenten Punkte wegnehmen zu können. Er wird aber niemals gut genug sein, um jenes Werksteam schlagen zu können, das dir diesen Motor liefert."

Ein Ausstieg aus der Formel 1 scheint aber immer noch im Bereich des Möglichen zu sein. "Was muss noch alles passieren, dass man die Lust verliert", sagte Mateschitz.

In Montreal fehlten 20 PS

Immer und immer wieder hatte Red Bull in der Vergangenheit Renault in die Pflicht genommen, endlich ein stärkeres Aggregat zu liefern. Doch passiert ist bislang wenig. In dieser Saison hat der französische Konzern sogar Rückschritte gemacht. Wie es heißt, fehlten dem Triebwerk beim vergangenen Rennen in Montreal 20 PS im Vergleich zum Vorjahr. Die Folge: Daniil Kwjat wurde als überrundeter Pilot Neunter, Daniel Ricciardo landete sogar nur auf dem 13. Platz.

Dabei hatte Renault vor der Saison versucht, die Standfestigkeit der Motoren zu verbessern, weil aus dem Antrieb wegen der eingeschränkten Entwicklungsmöglichkeit leistungsmäßig nicht mehr viel rauszuholen ist. Doch selbst das ging daneben. Vier Motoren haben Ricciardo und Kwjat schon verheizt. Damit haben sie das Limit der pro Saison erlaubten Triebwerke schon erreicht.

"Da wechseln wir lieber jetzt"

Trotzdem sollen bei beiden Piloten beim Heimrennen im österreichischen Spielberg am kommenden Wochenende der fünfte Motor verbaut werden, auch wenn dies eine Strafversetzung in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten zur Folge hat. "Simulationen haben ergeben, dass der Motorennachteil in Österreich noch größer ist als als in Montreal. Da wechseln wir lieber jetzt", sagte Marko.

Eine Leistungssteigerung erwartet Red Bull aber schon lange nicht mehr, insgeheim haben Marko und Co. die Saison schon abgehakt. 2016 soll dann alles besser werden - mit Ferrari-Motor im Heck.

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