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Europaspiele 2015: Ringer Marcel Ewald profitiert von Prügelei

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"Lucky Loser" Ewald  

Nach Prügelei: Deutscher profitiert und holt Silber

17.06.2015, 18:45 Uhr | dpa

Europaspiele 2015: Ringer Marcel Ewald profitiert von Prügelei. Der Deutsche Ringer Marcel Ewald holt in Baku die Silber-Medaille. (Quelle: Reuters)

Der Deutsche Ringer Marcel Ewald holt in Baku die Silber-Medaille. (Quelle: Reuters)

Marcel Ewald hat den größten Erfolg der deutschen Ringer bei den Europaspielen gefeiert. Nach einem kuriosen Weiterkommen wegen der Prügelei zweier Gegner verlor der Deutsche vor mehr als 6000 Fans zwar das Finale gegen Wiktor Lebedew aus Russland, kann sich aber über die Silber-Medaille freuen. "Lottospielen darf ich nicht mehr, mein Glück ist aufgebraucht", sagte der erleichterte Ewald nach "dem größten Erfolg" seiner Karriere: "Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte."

Der 31-Jährige hatte seinen Viertelfinalkampf gegen Uladzislau Andrejeu schon verloren und eigentlich keine Chance mehr auf das Finale in der Freistil-Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm. Da sich der Weißrusse im Halbfinale jedoch auf der Matte mit dem Georgier Wladimir Chinchegaschwili schlug und beide disqualifiziert wurden, rückte Ewald nach.

"Glück des Tüchtigen"

Nach seinem glücklichen Weiterkommen gewann er zunächst auch noch das anschließende Halbfinale gegen den Albaner Islam Islamaj souverän. Im Finale präsentierte er sich jedoch zu passiv gegen den haushohen Favoriten.

"Es geht im Sport auch um Chancenverwertung", sagte Jannis Zamanduridis, Sportdirektor im Deutschen Ringer-Bund. "Marcel hat sein Leben lang hart gearbeitet und nun das Glück des Tüchtigen, welches er konsequent genutzt hat." Für den DRB war es nach dreimal Bronze die insgesamt vierte Medaille bei den Europaspielen.

Die zwei Streithähne Andrejeu und Chinchegaschwili konnten in ihrem Duell nur vom Ringrichter getrennt werden. "Es war wie beim Boxen", berichtete Zamanduridis. "Die Disqualifikation war völlig richtig." Die Turnierleitung verbannte die Übeltäter offiziell wegen "Brutalität während des Kampfes".

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