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Formel 1 Österreich: Nico Rosberg stichelt gegen Lewis Hamilton

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Rosberg stichelt schon  

Pleite in Spielberg: Flattern Hamilton die Nerven?

22.06.2015, 09:32 Uhr | t-online.de

Formel 1 Österreich: Nico Rosberg stichelt gegen Lewis Hamilton. Lewis Hamilton (li.) schaut nach der Spielberg-Pleite geknickt, Rosberg grinst: Das Momentum ist derzeit auf der Seite des Deutschen. (Quelle: dpa)

Lewis Hamilton (li.) schaut nach der Spielberg-Pleite geknickt, Rosberg grinst: Das Momentum ist derzeit auf der Seite des Deutschen. (Quelle: dpa)

Dritter Saisonsieg, Rückstand im WM-Kampf auf zehn Punkte reduziert und eine Menge Selbstvertrauen getankt: Nico Rosberg kam nach seinem Triumph im österreichischen Spielberg aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus und eröffnete sogleich die Psychospielchen mit seinem Mercedes-Teamrivalen Lewis Hamilton. "Es freut mich, dass Lewis mir einen schönen Sonntag gegönnt hat", zitiert "Bild.de" den 29-Jährigen.

Die Stichelei dürfte bei Hamilton angekommen sein: Entschlossen hatte Rosberg den Briten mit einem Blitz-Start überrascht, war vorbeigezogen und rang seinen Kontrahenten anschließend in 71 Runden nieder. Zwischenzeitlich konnte Rosberg den Vorsprung sogar ausbauen. Als Hamilton auch noch eine Fünf-Sekunden-Strafe aufgebrummt bekam, konnte der Deutsche relativ entspannt dem Sieg entgegenfahren.

Momentum auf Rosbergs Seite

"Das ist ein Wahnsinnsgefühl. Es lief alles perfekt", jubelte Rosberg, der die jüngste Niederlage in Kanada längst vergessen hat. Drei der vergangenen vier Rennen hat er nun gewonnen, das Momentum schein derzeit auf seiner Seite zu sein.

Hamilton hingegen ist bei weitem nicht mehr so dominant wie zu Saisonbeginn. Vor wenigen Wochen musste man noch Angst um Rosberg haben, dass er dieses Jahr vom Weltmeiser in Grund und Boden gefahren wird. In Spielberg - so schien es - flatterten dem Briten erstmals in dieser Saison die Nerven.

Nach einem Dreher im Qualifying ließ er sich beim Rennstart auf der Pole-Position von Rosberg regelrecht überrumpeln. Dann überquerte Hamilton auch noch bei der Ausfahrt aus der Boxengasse die weiße Linie und bekam die obligatorische Zeitstrafe. Ein Rückfall in alte Zeiten, in denen Hamilton unter Druck zu unnötigen Fehlern neigte.

Hamilton muss sich steigern

Hamilton wollte von Nervenflattern nichts wissen, begründete seine Niederlage mit "technischen Problemen am Start". Noch führt er die WM-Wertung mit 169 Punkten vor Rosberg (159) an. Der 30-Jährige weiß jedoch, dass er sich bei seinem Heimrennen im Silverstone in gut zwei Wochen steigern muss, um seinen Vorsprung zu behaupten. Rosbergs Kampfansage steht: "Jetzt ist wieder alles drin."

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