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Europaspiele in Baku: schwarzer Tag für Heidemann und Co.

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Fechtstar "enttäuscht" in Baku  

Schwarzer Tag für Heidemann und die Volleyballerinnen

31.05.2015, 15:59 Uhr | dpa

Europaspiele in Baku: schwarzer Tag für Heidemann und Co.. Baku 2015 Europaspiele (Quelle: dpa)

Baku 2015 Europaspiele (Quelle: dpa)

Britta Heidemann schlich verärgert von der Planche in der Crystal Hall, drei Stunden später waren die Europaspiele wenige Meter weiter auch für die Volleyballerinnen vorbei. An einem Frust-Dienstag der deutschen Stars an der Küste von Baku schimpfte Fecht-Olympiasiegerin Heidemann über ihr unnötiges Aus gleich im ersten K.-o.-Duell.

"So knapp zu verlieren, ist immer total doof", sagte die 32-Jährige nach dem 14:15 gegen die Russin Tatjana Andrjuschina. "Ich bin jetzt gerade, auch wenn es nicht so wichtig ist wie Weltmeisterschaften, sehr enttäuscht von mir."

Verschlafener Start

Ein "echt blödes Gefühl" beschlich am Nachmittag auch Zuspielerin Mareen Apitz angesichts des knappen Scheiterns im Viertelfinale des Volleyballturniers. Gegen Polen kämpfte sich der Europameister nach 0:2-Satzrückstand zwar zurück, konnte sich beim knappen 2:3 (23:25, 17:25, 25:18, 25:14, 10:15) aber nicht für die Aufholjagd belohnen. "Wir sind sehr enttäuscht über die Niederlage", sagte Bundestrainer Luciano Pedulla.

Drei Wochen vor der Fecht-WM in Moskau als wichtigem Schritt auf dem angestrebten Weg zu Olympia ist hingegen Heidemann noch deutlich von ihrer Spitzenform entfernt. "Maaaaan, das gibt's doch gar nicht", regte sie sich während des Duells über sich selbst auf. Nach einem verschlafenen Start des zweiten Drittels konnte sie den Rückstand gegen die Mannschafts-Weltmeisterin von 2013 nicht mehr drehen.

Der Nervenkitzel kommt zurück

Zumindest "olympische" Atmosphäre durfte die von Problemen an der Achillessehne geplagte Heidemann bei den Europaspielen nach einer verkorksten Saison als Motivation aufsaugen. "Ich ärgere mich wahrscheinlich noch den ganzen Tag und die Nacht", sagte die 32-Jährige, die das frühe Scheitern ihrer vier Säbel-Kollegen von der Tribüne verfolgte. "Aber ich habe hier festgestellt: Ja, mir gefällt sowas und ich will da unbedingt hin nach Rio. Ich hoffe, dass wir das schaffen, aber es wird sehr, sehr hart."

Nach der missglückten Europameisterschaft in Montreux müssen die deutschen Degen-Damen für das Rio-Ticket bis zum kommenden Frühjahr noch reichlich Rückstand in der Weltrangliste wettmachen. Bereits vor den Sommerspielen in London 2012 hatte es erst auf den letzten Drücker gereicht. "Ich würde mir wünschen, dass es dieses Mal nicht so knapp wird", erklärte Heidemann. "Aber diesen Nervenkitzel sehe ich jetzt schon wieder kommen." Der Druck sei "unheimlich groß".

Aufholjagd endet im fünften Satz

Wie Heidemann verschliefen auch die Volleyballerinnen ihren Start. Erst im dritten Durchgang fand das Team ins Spiel und dominierte Polen zwischenzeitlich. Nach dem Ausgleich zum 2:2 verpasste die DVV-Auswahl im Entscheidungssatz aber den Anschluss. "Es ist ärgerlich, dass wir Anfang des Tiebreaks kleine Dinger liegen gelassen haben", haderte Apitz. Maren Brinker sagte: "Im fünften Satz kann sowas immer passieren. Wenn man sich da zwei, drei Fehler erlaubt, dann ist es schon vorbei."

Zwei Medaillen für die Schwimmer

Wesentlich erfolgreicher verlief der Tag für die Junioren-Schwimmer: Paul Hentschel sicherte sich Gold über 400 Meter Freistil. Der 18-Jährige setzte sich mit 14 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den Griechen Dimitrios Dimitriou durch. Hentschel sicherte den zwölften Titel für das deutsche Europaspiele-Team.

Die erst 15-Jährige Laura Kelsch musste sich über 50 Meter Brust nur der Russin Maria Astaschkina geschlagen geben und gewann nach den Erfolgen der Wasserspringer die insgesamt siebte Medaille für den Deutschen Schwimmverband. Alle Beckenveranstaltungen werden bei den Kontinentalspielen als Entscheidungen für Junioren ausgetragen.

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