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Moderner Fünfkampf: Schöneborn und Schleu verpassen Staffel-Medaille

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Moderner Fünfkampf  

Schöneborn und Schleu verpassen Staffel-Medaille

30.06.2015, 20:16 Uhr | dpa

Moderner Fünfkampf: Schöneborn und Schleu verpassen Staffel-Medaille. Lena Schöneborn bleibt hinter ihren Erwartungen zurück.

Lena Schöneborn bleibt hinter ihren Erwartungen zurück. Foto: Rainer Jensen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Lena Schöneborn hat die erste Titelchance bei der Heim-Weltmeisterschaft im Modernen Fünfkampf nicht genutzt. Die Peking-Olympiasiegerin und ihre Berliner Partnerin Annika Schleu blieben mit Platz sieben in der Frauen-Staffel deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Einen Tag nach dem Gold der Männer reichten nach einem katastrophales Schießergebnis 1368 Punkte nicht für die angestrebte Medaille. China (1418) setzte sich am Dienstag im Olympiapark Berlin vor Litauen (1410) und Polen (1409) durch.

"Es ist uns selten passiert, dass wir so schlecht am Schießstand waren", haderte Schöneborn. Nach ordentlichen Vorstellungen im Schwimmen, Fechten und Reiten startete die deutsche Staffel mit lediglich 14 Sekunden Rückstand auf die führenden Italienerinnen in den abschließenden Combined. Doch weder Schleu noch die amtierende Europameisterin Schöneborn hatten bei Schießen mit der Laserpistole das Visier richtig eingestellt.

"Zum Schluss bin ich auch nicht mehr voll ausgelaufen", erklärte die zweimalige Staffelweltmeisterin Schöneborn mit Blick auf den anstehenden Einzel-Wettbewerb. "Wir müssen dieses Ergebnis schnell abhaken. Beide Athletinnen brauchen jetzt keine psychologische Hilfe. Sie sind erfahren genug", stellte der deutsche Verbandspräsident Olaf Kleidon fest.

Die enttäuschte Schöneborn hatte zuvor im Reiten auf dem zugelosten Pferd Niltonka große Nervenstärke bewiesen und mit dem aufgeregten Tier lediglich eine Verweigerung kassiert. Niltonka war zuvor mit Elena Potapenko aus Kasachstan am dritten Hindernis schwer gestürzt. Die Kasachin erlitt dabei einen Kieferbruch und musste mit dem Privatauto eines Berliner Arztes in eine Klinik gefahren werden.

Im Reiterstadion gab keine Trage und auch keinen Krankenwagen. "Das ist amateurhaft", kritisierten die früheren Bundestrainer Rudi Trost und Iri Zlatanov die WM-Organisatoren. Diese versprachen Besserung für die nächsten Tage. Die 55. Titelkämpfe werden am Mittwoch mit der Qualifikation im Männer-Einzel fortgesetzt. Die besten 36 Mehrkämpfer sind im Finale am Freitag startberechtigt.

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