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Formel 1 bekommt Denkzettel von den Fans

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"Es müssten einige über ihren Schatten springen"  

Fans verpassen der Formel 1 Denkzettel

02.07.2015, 22:18 Uhr | sid

Formel 1 bekommt Denkzettel von den Fans . Bernie Ecclestone bekommt Gegenwind von den Fans.  (Quelle: imago/GEPA Pictures)

Bernie Ecclestone bekommt Gegenwind von den Fans. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Formel-1-Fans aus aller Welt haben ihre Meinung zu dringend notwendigen Veränderungen kundgetan - und dabei der Königsklasse mit ihrem Boss Bernie Ecclestone einen herben Denkzettel verpasst. Im Rahmen der größten Umfrage in der Geschichte des Sports verband der Großteil der Teilnehmer die Formel 1 vor allem mit den Attributen "teuer", "technologisch" und "langweilig".

Die Fahrergewerkschaft GPDA veröffentlichte vor dem Großen Preis von Großbritannien die ersten Ergebnisse der weltweiten Untersuchung, an der mehr als 217.000 Fans aus 194 Ländern teilgenommen hatten.

Noch 2010 hatten die Fans die Rennserie in einer ähnlichen Umfrage vor allem mit den Schlagwörtern "technologisch", "ausgeglichen" und "spannend" in Verbindung gesetzt.

Sinkende TV-Quoten

Weitgehende Einigkeit herrscht nun bei der Frage, woran die Königsklasse, die mit sinkenden TV-Quoten und einem Rückgang der Zuschauerzahlen an den Strecken kämpft, derzeit krankt.

89 Prozent der Teilnehmer wünschen sich stärkeren Wettbewerb im Kampf um die WM, der seit 2014 von Mercedes und zuvor von Red Bull Racing dominiert wurde. 85 Prozent meinen, dass die Formel 1 mehr tun muss, um neue Fans zu gewinnen und alte Fans zu halten. Immerhin 77 Prozent sind der Meinung, dass in der Königsklasse die Interessen der engagierten Unternehmen zu sehr im Vordergrund stehen. 68 Prozent glauben, dass die zu hohen Kosten für die Teams der Formel 1 schaden.

Vettel: "gewisse Hürden"

In der Praxis wünscht sich ein Großteil der Fans Veränderungen, die wohl kaum umgesetzt werden. "Es gibt gewisse Hürden, weil die Interessen der Zuschauer oft andere sind, als die Interessen derer, die den Sport durchführen", sagt auch der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel: "Über Nacht wird man keine Lösung finden. Und es müssten wohl einige Leute über ihren Schatten springen."

80 Prozent der Teilnehmer wünschen sich etwa mehr als nur einen Reifenlieferanten, 60 Prozent möchten zudem Tankstopps während der Rennen wieder einführen. Einige Teamchefs wiesen diese beiden Ideen schon kurz nach Veröffentlichung der Ergebnisse energisch zurück.

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