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Formel 1 plant ab 2016 zwei Rennen an einem Wochenende

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Zwei Rennen am Wochenende?  

Formel 1 kündigt "aufregende Änderungen" an

03.07.2015, 14:27 Uhr | dpa

Formel 1 plant ab 2016 zwei Rennen an einem Wochenende. Ab dem Rennen in Spa übernehmen die F1-Piloten zumindest beim Start wieder die volle Kontrolle über ihre Autos. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Ab dem Rennen in Spa übernehmen die F1-Piloten zumindest beim Start wieder die volle Kontrolle über ihre Autos. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Um die Formel 1 wieder spannender zu machen, hat der Automobil-Weltverband FIA "aufregende und innovative Änderungen" für die kommende Saison angekündigt. Statt nur eines Grand Prix am Sonntag könnte es künftig ein Sprintrennen am Samstag und dann am Folgetag ein Hauptrennen geben. Das wäre eine echte Revolution.

Abgesegnet ist der Vorschlag der Formel-1-Strategiegruppe, in der Vertreter der Teams, des Weltverbands und des Rechte-Inhabers FOM sitzen, aber noch nicht: Die möglichen Veränderungen müssen noch von der FIA und der FOM geprüft werden.

Volle Kontrolle für die Piloten

Reformen wird es aber schon in der laufenden Saison geben. Nach der Sommerpause beschränkt die Formel 1 die technischen Hilfen für die Fahrer. Vom Großen Preis von Belgien Ende August an sollen die Piloten vor allem beim Start wieder "die volle Kontrolle über ihr Auto" übernehmen. Damit werde die Unberechenbarkeit der Rennen erhöht, wie der Internationale Automobilverband FIA mitteilte.

Zuletzt war immer wieder über größere Herausforderungen für die Fahrer in der Königsklasse gesprochen worden. Damit sollen die Fähigkeiten der Piloten wieder mehr in den Mittelpunkt rücken und weniger die Qualität ihres Autos den Ausschlag geben. Neben weniger Hilfsmitteln ist auch ein umfassenderes Limit für Anweisungen via Boxenfunk vorgesehen.

Kein Spannungsgewinn durch Nachtanken

Dagegen ist das Nachtanken während der Rennen nun endgültig vom Tisch. Die Strategiegruppe stoppte die ursprünglich für 2017 geplante Rückkehr der Benzinstopps, weil diese Analysen zufolge keinen Spannungsgewinn mit sich bringen würden. Stattdessen sei ein Rückgang der Überholmanöver und eine Reduzierung der strategischen Optionen zu erwarten.

Das Nachtank-Verbot gilt seit der Saison 2010. Damit sollten Kosten gesenkt und Gefahren beim Boxenstopp verringert werden. Im Mai aber plädierte die Strategiegruppe für eine Aufhebung des Banns. Auch 60 Prozent der Fans hatten in einer Online-Umfrage der Fahrer-Vereinigung GPDA für das Nachtanken votiert.

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