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Ironman Frankfurt: Bewährungsprobe für Sebastian Kienle

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Triathlon  

Kienles Bewährungsprobe beim Frankfurter Ironman

03.07.2015, 14:24 Uhr | dpa

Ironman Frankfurt: Bewährungsprobe für Sebastian Kienle. Sebastian Kienle ist 2014 zum großen Star in der Triathlon-Szene aufgestiegen.

Sebastian Kienle ist 2014 zum großen Star in der Triathlon-Szene aufgestiegen. Foto: Arne Dedert. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Sebastian Kienles gestiegene Popularität hat bisweilen kuriose Seiten. Einige Tage vor der Ironman-EM in Frankfurt twitterte eine Hobby-Triathletin namens Holly Burrage, dass sie ihren knapp eine Woche zuvor geborenen Sohn nach dem Hawaii-Sieger "Sebi" nennen werde.

Auch fünf Strampelanzüge von anderen Babys musste der Weltmeister in diesem Jahr bereits mit seiner Unterschrift verschönern. "Das ist schon ganz lustig", sagt der 30-Jährige über die amüsanten Folgen seines Bekanntheitsgrads. Kienle ist 2014 zum großen Star in der Triathlon-Szene aufgestiegen. Mit seinem ersten Sieg bei einem Ironman-Wettbewerb war er vor einem Jahr in Frankfurt gleich Europameister geworden. Drei Monate später schaffte er den Triumph beim Klassiker auf Hawaii - und ein Novum: Noch nie war ein Triathlet zugleich Welt- und Europameister.

"Auf der einen Seite hat sich nicht viel geändert. Auch davor lief die Sache schon ganz gut, und ich war ein glücklicher Mensch", berichtet Kienle über die Zeit danach. "Auf der anderen Seite war deutlich mehr Presse-Aufmerksamkeit da, und die Sponsoren wollten den Erfolg vermarkten." Die Zahl der Termine sei gestiegen. Alles sei aber in einem angenehmen Umfang: "Es ist genug, um sich geschmeichelt zu fühlen."

Nun gilt es seine Erfolge aus dem vergangenen Jahr zu bestätigen. Die EM am Sonntag in der Main-Metropole einen Tag vor seinem 31. Geburtstag ist die erste Bewährungsprobe. "Wenn ich über das Rennen spreche, geht mein Ruhepuls schon hoch", gibt der Triathlet aus dem baden-württembergischen Mühlacker zu.

Die Herausforderungen in Frankfurt könnten kaum härter sein: starke Konkurrenten wie sein Kumpel und Olympiasieger Jan Frodeno und 2013-Hawaii-Sieger Frederik van Lierde aus Belgien und dazu die extreme Hitze mit bis zu 37 Grad.

"Das Rennen hat das Potenzial ein richtig, richtig großes Rennen zu werden, weil die beiden Jungs und ich derzeit auf seinem sehr, sehr hohen Niveau", sagt Kienle, der den Ironman in Frankfurt in der Bedeutung gleich hinter Hawaii einordnet. Er ist sich sicher: "Mit der gleichen Leistung, die ich im letzten Jahr in Frankfurt gebracht habe, erwarte ich nicht, dass ich damit garantiert wieder gewinnen werde."

Sein Plan: den Rückstand beim 3,8 Kilometer langen Schwimmen klar unter fünf Minuten halten, auf der 180 Kilometer langen Radstrecke einen Vorsprung von bis zu sieben Minuten erarbeiten, um vor dem Marathon-Lauf genügend Polster auf die starken Läufer wie Frodeno und van Lierde zu haben. "Und dann kommt es darauf an, dass ich keinen Schwachsinn mehr mache", sagt Kienle.

Seine Form stimme, glaubt er. In den letzten drei Monaten habe er gut trainieren können. Der Sieg in Kraichgau und Platz vier zuletzt in Heilbronn jeweils bei Mitteldistanz-Rennen mache ihn zuversichtlich. "Ich habe mir und den anderen gezeigt, dass ich nach den zwei großen Siegen nicht satt bin."

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