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Triathlon: Hitze macht Ironman-EM in Hessen zur Grenzerfahrung

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Triathlon  

Hitze macht Ironman-EM in Hessen zur Grenzerfahrung

04.07.2015, 10:46 Uhr | dpa

Triathlon: Hitze macht Ironman-EM in Hessen zur Grenzerfahrung. Sebastian Kienle bestreitet in Frankfurt seinen ersten Ironman.

Sebastian Kienle bestreitet in Frankfurt seinen ersten Ironman. Foto: Arne Dedert. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Der größte Gegner der Teilnehmer bei der Ironman-EM in Frankfurt wird die Hitze werden. Prognostizierte Temperaturen von bis zu 35 Grad und mehr lassen ein Feeling wie beim Klassiker auf Hawaii aufkommen. Für Kienle, Frodeno & Co. zählt trotz der Bedingungen nur der Sieg.

Doch bei Temperaturen von bis zu 35 Grad und mehr 3,8 Kilometer zu schwimmen, 180 Kilometer auf dem Rad zu fahren und zum Abschluss noch einen Marathonlauf zu bestreiten wird für die meisten Amateure der rund 3000 Teilnehmer beim Ironman Germany am Sonntag in Frankfurt/Main eine absolute Grenzerfahrung.

Für Profis wie Titelverteidiger Sebastian Kienle, Jan Frodeno oder Frederik van Lierde sind solche Bedingungen hingegen nichts Ungewöhnliches. Sie wollen nur eines: den EM-Titel.  

DAS RENNEN:

Der Ironman Germany findet seit 2002 in Frankfurt/Main statt und ist der Nachfolger des Ironman Europa in Roth. Bei dem Rennen wird der EM-Titel vergeben. Nicht nur Kienle sieht das Rennen in seiner Bedeutung gleich hinter dem Klassiker auf Hawaii.

DIE FAVORITEN: Bei den Männern wird mit einem Kampf zwischen Kienle, Frederik van Lierde aus Belgien und Jan Frodeno gerechnet. Diese drei hatten auch im vergangenen Jahr in dieser Reihenfolge das Podium besetzt.

Kienle war 2014 der überragende Triathlet. Nach seinem Sieg in der Main-Metropole triumphierte der 30-Jährige aus Mühlacker drei Monate später in Kona auf Hawaii. Seine Stärke ist das Radfahren, seine schwächere Disziplin das Schwimmen. In Frankfurt bestreitet er seinen ersten Ironman in diesem Jahr.

Frodeno gab 2014 am Main sein Ironman-Debüt. Wenn der Rookie in Frankfurt und auf Hawaii nicht so viel Pech gehabt hätte, wären  für den Peking-Olympiasieger aus Saarbrücken mehr als zwei dritte Plätze drin gewesen. Die Vorbereitung lief in diesem Jahr wegen zwei Radstürzen nicht glatt. Dennoch: der 33-Jährige ist ein Siegkandidat. Und vor allem: er liebt die Hitze.

Der Vorjahres-Zweite van Lierde hat einen Ironman in diesem Jahr bestritten. Der Hawaii-Sieger von 2013 siegte in Südafrika und hat die WM-Qualifikation schon perfekt gemacht.

Bei den Frauen ist die 28-jährige Daniela Ryf die klare Favoritin. Die Schweizerin wurde 2014 Zweite auf Hawaii. Seitdem war die 70.3-Weltmeisterin bei Rennen über die halb so lange Strecke nicht zu stoppen. Gefahr droht ihr von ihrer Landsfrau, der zweimaligen Frankfurt-Siegerin Caroline Steffen, sowie der Deutschen Julia Gajer. Der 32 Jahre alten Gajer gelang Ende Juni in Luxemburg auf der 70.3-Strecke der erste Saisonsieg.

DIE HITZE: Den Top-Athleten dürften die Temperaturen von 35 Grad und mehr kaum Probleme machen. Sie kennen solche Bedingungen von anderen Rennen. Die Organisatoren sehen sich gut vorbereitet. Allerdings räumt der für Deutschland zuständige Geschäftsführer der World Triathlon Corporation, Björn Steinmetz, ein: "Auf uns alle wartet eine große Aufgabe."

14 Tonnen Eis wurden geordert, sieben Verpflegungsstationen eingerichtet, dazu kommt genug Wasser aus den Hydranten. Etwa 350 Einsatzkräfte im Sanitäts-, Rettungs- und Notarztdienst sind an der Strecke. Steinmetz' dringende Empfehlung an die Teilnehmer: keine persönliche Rekordjagd. Das Gesundheitsamt Frankfurt behält sich vor, das Rennen abzubrechen, sollten zu viele Starter an den Folgen der Hitze leiden.

DAS NEOPREN-VERBOT: Zum dritten Mal nach 2006 und 2010 wurde für den Ironman Germany ein Verbot für das Tragen eines Neopren-Anzugs ausgesprochen. "Dies dient der Sicherheit der Athleten, um bereits im Wasser eine Überhitzung des Körpers zu vermeiden", hieß es in einer Mitteilung der Veranstalter.

Die Regel besagt, dass die Profis bei einer Wassertemperatur von über 21,9 Grad keinen Neoprenanzug tragen dürfen. Sogenannte Altersklasseathleten müssen bei 24,5 Grad auf den Gummianzug verzichten. Ein Verbot ist ein Nachteil für die starken Schwimmer:  Sie könnten auf der 3,8 Kilometer langen Strecke rund drei bis vier Minuten langsamer sein als mit einem Neoprenanzug.

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