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GP von Großbritannien: Hamilton holt Pole Position

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Vettel nur Sechster  

Hamilton holt historische Pole in der Heimat

04.07.2015, 15:18 Uhr | t-online.de

GP von Großbritannien: Hamilton holt Pole Position. Lewis Hamilton (Mi.) freut sich über die Pole Position in Silverstone. (Quelle: xpb)

Lewis Hamilton (Mi.) freut sich über die Pole Position in Silverstone. (Quelle: xpb)

Lewis Hamilton startet beim Großen Preis von Großbritannien von Startplatz eins. Der Engländer gewann das Duell um die Pole Position mit Nico Rosberg, in das kein anderer Pilot eingreifen konnte. Die Fans in seinem Heimatland feierten ihn frenetisch, als er aus dem Auto stieg. 

Für Hamilton war es die 46. Pole Position seiner Karriere, in der ewigen Bestenliste zog er damit am Sebastian Vettel vorbei, der mit 45 Poles auf Rang drei lag. Erfolgreicher waren nur Rekordweltmeister Michael Schumacher (68) und Ayrton Senna (65).

Williams besser als Ferrari

"Ich bin unglaublich glücklich, gerade so nahe an meiner Heimatstadt ist das etwas ganz Besonderes", sagte Hamilton. Rosberg war mit seiner Runde zufrieden. "Ich dachte, es wird schwer für Lewis, die zu schlagen." 

Ferrari war im Qualifying in Silverstone nur die dritte Kraft. Sebastian Vettel musste als Sechster nicht nur Teamkollege Kimi Räikkönen vorbei lassen, sondern auch die beiden Williams. Felipe Massa startet am Sonntag von Position drei, Valtteri Bottas von vier. Nico Hülkenberg geht von Platz neun ins Rennen.

Vettels Zeit zunächst gestrichen

Lokalmatador Hamilton eröffnete die Zeitenjagd der Favoriten. Während sich die Konkurrenten an dessen Zeit die Zähne ausbissen, unterbot Rosberg diese und setzte sich an die Spitze. Bereits in den Trainings wurde deutlich, dass die Silberpfeile die Pole Position unter sich ausmachen würden. Räikkönen fuhr in Q1 zwar noch die Bestzeit, allerdings musste er dafür im Gegensatz zu Mercedes die schnelleren weichen Reifen aufziehen lassen.

Vettel kam bei seinem Versuch mit allen vier Rädern neben die Strecke. Das war nicht erlaubt. Die Zeit des Ferrari-Stars wurde gestrichen. Seine nächste Runde reichte jedoch für Platz fünf.

Hülkenberg mischt vorne mit

Fernando Alonso fuhr spät auf den Silverstone Circuit. Denn die McLaren-Honda-Crew reparierte ein Hydraulik-Leck am Boliden des Spaniers, während das Qualifying schon begonnen hatte. Alonso überraschte mit einem zwischenzeitlichen zehnten Platz dann aber positiv. Dennoch wurde er am Ende aus den Top 15 rausgeschoben. Alonso und Teamkollege Jenson Button kamen in der McLaren-Heimat nur auf Rang 17 und 18. Dahinter rangierten einzig die Manor-Marussias von Will Stevens (19.) und Roberto Mehri (20.). Um einen Platz verpasste Felipe Nasr im Sauber den zweiten Durchgang (16.).

In Q2 überraschte Hülkenberg, indem er sich mit dem Force India zunächst vor den Williams von Felipe Massa setzte. Selbst Vettel war im Ferrari nur fünf Hundertstelsekunden schneller.

Verstappen von seinem Auto frustriert

Dieses Mal fuhr Räikkönen zu weit über die Streckenbegrenzung. Seine Zeit wurde gestrichen. Damit wurde es für den Finnen sehr eng. Auf Platz neun vermied er gerade so eine weitere Blamage für Ferrari. In Kanada war Vettel nicht über Q1 hinausgekommen, in Österreich schied der Iceman früh aus.

Den Durchgang entschied Rosberg vor Bottas und Hamilton für sich. Nicht in Q3 schafften es Sergio Perez (11.), Romain Grosjean (12), Max Verstappen, der über die schlechte Performance seines Toro Rossos via Funk rätselte (13), Pastor Maldonado (14) und Marcus Ericsson (15).

"Ferrari hat einen Schritt zurückgemacht"

Der erste Schlagabtausch des finalen Showdowns war gleich der entscheidende. Hamilton war knapp schneller als Rosberg. Dahinter tat sich Ferrari schwer. Räikkönen und Vettel mussten den beiden Williams den Vortritt lassen. "Der Schritt über Nacht hat gefehlt. Wir haben das Auto einfach nicht zusammengebracht", erklärte Vettel. "Dazu kommt, dass ich meine letzte Runde versemmelt habe."

"Ferrari hat einen Schritt zurückgemacht", analysierte Mercedes-Motorsportboss Toto Wolff bei Sky und verwies auf die Fähigkeit seines Schützlings Hamilton, immer dann zur Stelle zu sein, wenn es drauf ankommt.

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