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Russland: Neuer FIFA-Chef ist keine Bedrohung für WM 2018

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Fußball  

Russland: Neuer FIFA-Chef keine Bedrohung für WM 2018

09.07.2015, 08:42 Uhr | dpa

Russland: Neuer FIFA-Chef ist keine Bedrohung für WM 2018. Witali Mutko macht sich keine Sorgen um die WM in Russland.

Witali Mutko macht sich keine Sorgen um die WM in Russland. Foto: Sergei Ilnitsky. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Russlands Sportminister Witali Mutko fürchtet durch einen Abschied von Joseph Blatter als FIFA-Präsident keine negativen Folgen für die WM 2018.

"Es gibt für uns keine Bedrohung. Die WM ist ein Juwel, das von allen wertgeschätzt werden muss und wertgeschätzt wird", sagte Mutko bei einer Medienrunde in Moskau. Ein "Management-Wechsel" beim Fußball-Weltverband werde daran nichts ändern, betonte der Politiker.

Blatter hatte den kommenden WM-Ausrichter stets gegen internationale Kritik verteidigt und gilt als Freund von Russlands Staatschef Wladimir Putin. Einen WM-Boykott wegen der Ukraine-Krise hatte Blatter beispielsweise strikt abgelehnt.

Am 20. Juli entscheidet das FIFA-Exekutivkomitee, dem auch Mutko angehört, über einen Termin für einen außerordentlichen FIFA-Kongress im Zeitraum zwischen Dezember 2015 bis März 2016. Bei der Versammlung will Blatter nach eigener Ankündigung wegen der jüngsten Korruptionsskandale um mehrere ranghohe Funktionäre und mehrere WM-Vergaben sein Amt zur Verfügung stellen. Zuletzt waren Aussagen des Schweizers allerdings so interpretiert worden, dass er möglicherweise doch auf seinem Posten bleiben wolle. 

Mutko fügte an, dass die FIFA im Interesse des Fußballs ihren "Ruf wieder aufpolieren" müsse. Aber: Blatter sei ein "Weltklasse-Funktionär" in einer "Weltklasse-Organisation".

Angesichts der laufenden Ermittlungen der US-Justiz zu diversen Korruptionsvorwürfen gegen Fußball-Funktionäre fügte Mutko - ohne ins Detail zu gehen - an: "Als russischer Sportminister könnte ich einige andere Verbände vorschlagen, bei denen das FBI Untersuchungen anstellen könnte."

Der kommende FIFA-Präsident werde dem ersten großen Turnier unter seiner Führung besondere Beachtung schenken, ist sich Mutko sicher. Auch für IOC-Chef Thomas Bach sei Winter-Olympia 2014 in Sotschi eine Premiere gewesen, merkte der 56-Jährige an.

Blatter plant als erste Auslandsreise nach seiner Rücktrittsankündigung vom 2. Juni den Besuch der Auslosung der WM-Qualifikationsgruppen am 25. Juli in St. Petersburg. Die sonst obligatorischen Reisen zu den Endspielen der U20-WM nach Neuseeland und der Frauen-WM nach Kanada im Juni und Juli hatte Blatter abgesagt und als Grund Verpflichtungen in Zürich angegeben.

Am vergangenen Wochenende räumte der 79-Jährige allerdings ein, dass er angesichts der juristischen Untersuchungen in mehreren Ländern "keine Reise-Risiko eingehen" wolle, solange "nicht alles abgeklärt ist". In Russland sieht Blatter dieses Reise-Risiko für sich nicht.

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