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Fußball - Blatter: Engländer stecken hinter Anfeindungen   

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Fußball  

Blatter: Engländer stecken hinter Anfeindungen   

09.07.2015, 18:59 Uhr | dpa

Fußball - Blatter: Engländer stecken hinter Anfeindungen   . Joseph Blatter hat ein klares Feindbild.

Joseph Blatter hat ein klares Feindbild. Foto: Steffen Schmidt. (Quelle: dpa)

Zürich (dpa) - FIFA-Präsident Josef Blatter glaubt nach eigenen Worten, dass böswillige Neider und die Engländer hinter den Anfeindungen gegen ihn stecken.

"Der Neid hat in Hass umgeschlagen", sagte der 79-jährige Schweizer in einem am 9. Juli veröffentlichten Interview der in Zürich erscheinenden "Weltwoche". "Schon lange versucht man, mich in ein schlechtes Licht zu stellen."

Blatter verwies darauf, dass der Brite Sir Stanley Rous 1974 als FIFA-Chef abgewählt worden war. "Die Engländer leiden darunter, dass sie den Fußball nicht mehr kontrollieren. Hier haben die Angriffe gegen die FIFA ihren Ursprung." Eigene Verantwortung für mutmaßliche Fälle von Korruption wies er zurück: "Wenn zum Beispiel meine erwachsene Tochter heute ihren Wagen falsch parkiert, bin ich genauso wenig dafür verantwortlich wie für angebliche oder tatsächliche Missgriffe der FIFA-Exekutive oder anderer Funktionäre."

In der FIFA-Führung gebe es keine Mauscheleien. Allerdings sei ihr Einfluss auf Vertragsabschlüsse der regionalen Konföderationen gleich null. "Wir können nur unsere eigenen Geldströme kontrollieren. Und wir haben eine vorbildliche Finanzkontrolle."

Am 20. Juli entscheidet das FIFA-Exekutivkomitee über einen Termin für einen außerordentlichen Wahlkongress zwischen Dezember 2015 und März 2016. Blatter hat angekündigt, nicht wieder zu kandidieren. Auf die Frage, ob es möglich wäre, dass er am Ende der Neuwahl noch Präsident sein wird, sagte Blatter: "Im Prinzip nein."

Die Deutsche Presse-Agentur dokumentiert Aussagen aus dem Interview:

Weltwoche:  Wird es eine Neuwahl geben?

Blatter:  Ja.

Weltwoche:  Werden Sie als Kandidat antreten?

Blatter:  Nein.

Weltwoche: Ist es trotzdem möglich, dass Sie am Ende dieser Neuwahl noch Präsident sein werden?

Blatter:  Im Prinzip nein.

(...)

Weltwoche: Was machen Sie, wenn es Ihnen nicht gelingt, die geplanten Reformen am Sonderkongress durchzubringen?

Blatter: Die bringen wir durch.

Weltwoche:  Und wenn Sie der Kongress nach erfolgreicher Arbeit anfleht, Präsident zu bleiben?

Blatter:  Dann verabschiede ich mich.

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