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Deutschland-Achter unterliegt den Briten hauchdünn

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WM-Generalprobe missglückt  

Deutschland-Achter unterliegt den Briten hauchdünn

12.07.2015, 16:22 Uhr | dpa, sid

Deutschland-Achter unterliegt den Briten hauchdünn. Der Deutschland-Achter verliert zum dritten Mal in Folge gegen Großbritannien. (Quelle: imago/Sven Simon)

Der Deutschland-Achter verliert zum dritten Mal in Folge gegen Großbritannien. (Quelle: Sven Simon/imago)

Der deutsche Ruder-Achter hat die WM-Generalprobe gegen Weltmeister Großbritannien in einem Wimpernschlag-Finale verloren. Mit acht Hundertstelsekunden Rückstand auf die Briten musste sich die Crew um Schlagmann Hannes Ocik beim Weltcup in Luzern mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

"Man muss schon aufpassen, dass im Hinterkopf nicht etwas hängen bleibt", sagte Achter-Trainer Ralf Holtmeyer nach dem packenden Rennen bei der traditionsreichen Rotsee-Regatta. Die Europameister hatten damit nun schon zum dritten Mal in Serie das Nachsehen, diesmal so knapp wie noch nie.

"Ich denke schon, dass wir sie bei der WM packen"

England hat die Führung im Achter-Duell der rivalisierenden Nationen sieben Wochen vor den Weltmeisterschaften im französischen Aiguebelette (30. August bis 6. September) auf 3:1 ausgebaut. Dort will das deutsche Flaggschiff erstmals seit vier Jahren wieder den Titel holen. "Ich denke schon, dass wir sie bei der WM packen", sagte Ralf Holtmeyer. 

Der Deutschland-Achter erwischte einen schlechten Start und lag nach Hälfte der Strecke nur auf Platz vier. Durch einen beeindruckenden Zwischenspurt machte das technisch stark rudernde deutsche Großboot aber immer weiter Boden gut und am Ende hätte es sogar fast noch zum Sieg gegen die lange Zeit deutlich führenden Briten gereicht. "Sie sind sehr gut zurückgekommen und haben gezeigt, dass sie mit den Briten auf einer Höhe liegen", sagte DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock.

Doppelvierer machen vor, wie es geht

Siege auf dem Rotsee feierten dagegen die beiden deutschen Doppelvierer. Das Weltmeisterboot um Schlagfrau Lisa Schmidla hielt die Konkurrenz aus Australien und den Niederlanden klar auf Distanz. Der Doppelvierer mit Schlagmann Hans Gruhne setzte sich klar gegen Neuseeland und Estland durch.

Silber ging an den Doppelzweier mit Marcel Hacker und Stephan Krüger. Insgesamt gewann die deutsche Ruder-Flotte vier Medaillen auf dem Rotsee.

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