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Fechten: Florett-Teams bei WM früh raus - Degenherren WM-Achte

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Fechten  

Florett-Teams bei WM früh raus - Degenherren WM-Achte

18.07.2015, 19:18 Uhr | dpa

Fechten: Florett-Teams bei WM früh raus - Degenherren WM-Achte. Das Team um Peter Joppich musste sich Großbritannien 28:29 nach "Suden Death" geschlagen geben.

Das Team um Peter Joppich musste sich Großbritannien 28:29 nach "Suden Death" geschlagen geben. Foto: Valdrin Xhemaj. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Bundestrainer Ulrich Schreck war in der deutschen Box wie versteinert. Reglos und konsterniert nahm der Team-Olympiasieger von 1992 den WM-Absturz seiner Florettherren in die Trostrunde von Moskau zur Kenntnis.

Platz zehn wurde es für den Olympia- und EM-Dritten am Ende - letztmals waren sie 1998 in La Chaux-de-Fonds als Achte ähnlich schlecht. Und auch die deutsche Gesamtausbeute ist negativer als 2014: Max Hartung im Einzel und sein Säbelteam retteten mit zweimal Bronze die Bilanz. Vor einem Jahr feierte der Deutsche Fechter-Bund Premieren-Gold mit der Säbelmannschaft und Silber durch Britta Heidemann.

Das Degen-Ass aus Leverkusen muss nach Individual-Rang 19 und Platz zwölf mit dem Quartett um seine vierte Teilnahme an Olympia bangen. Auch die Hoffnungen der Florettherren sinken - jetzt müssen bei den Weltcups bis zum Ende der Qualifikationsphase Anfang April viele Punkte her.

Die Degenherren mussten erst im Viertelfinale (33:45) gegen den Weltranglistendritten Schweiz passen und belegten nach Niederlagen gegen Ex-Weltmeister Ungarn (41:44) und den Vorjahresvierten Russland (24:45) Rang acht.

Das weibliche Florett-Team scheiterte beim 39:45 als WM-Fünfter von 2014 gegen Ungarn im Achtelfinale. Zwölfte wurden sie nach dem 43:38 gegen Mexiko und Niederlagen gegen China (38:45) sowie die Ukraine (26:45).

Ausgerechnet der viermalige Einzel-Weltmeister Peter Joppich konnte beim 28:29 im Achtelfinale gegen die Briten ein 26:22 nicht halten. Der Individual-Achte von Moskau musste als Schlussmann gegen den ehemaligen Europameister James-Andrew Davis acht Sekunden vor Zeitablauf das 28:28 hinnehmen und kassierte nach sieben Sekunden der Verlängerung den entscheidenden Treffer. "Ja, natürlich", antwortete er auf die Frage nach dem Frust. "Im Sudden Death verloren - schade."

Bei der EM im Juni in Montreux hatte Deutschland das Bronzegefecht gegen die Briten noch mit 45:37 für sich entschieden. Unter den besten 32 der WM hatte sich Deutschland beim 45:23 gegen Indonesien klar behauptet.

In der Olympia-Halle der russischen Hauptstadt gab es nach dem verlorenen Top-16-Gefecht gegen Kanada (45:38) und Polen (45:41) zwei Siege, denen trotz zwischenzeitlich hoher Führung ein deprimierendes 44:45 gegen den Weltranglistenneunten Ägypten folgte.

Chinas Damen und das männliche Quartett aus der Ukraine sind neue Fecht-Weltmeister in den Degen-Wettbewerben. Olympiasieger China bezwang beim Championat den Vorjahresfünften Rumänien im Finale mit 45:36. Die Ukraine gewann mit 44:42 gegen Frankreich Bronze. Titelverteidiger Russland belegte nach dem 17:18 gegen Ungarn diesmal Platz sechs. Nachfolger der französischen Herren, die mit einem 45:36 gegen Ungarn Fünfte wurden, ist die Equipe der Ukraine. Sie gewann das Herren-Goldgefecht gegen den Vorjahreszweiten Südkorea mit 34:24. Die Schweiz holte mit dem 38:24 gegen Italien Bronze.

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