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Prognose zur 2. Bundesliga: RB Leipzig wird alle abhängen

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Prognose zum Start der 2. Liga  

RB wird alle abhängen - auch Düsseldorf steigt auf

24.07.2015, 11:34 Uhr | Nico Herold, t-online.de

Prognose zur 2. Bundesliga: RB Leipzig wird alle abhängen. Der Blick der Aufstiegskandidaten geht in Richtung Bundesliga. (Quelle: imago/Picture Point/Uwe Kraft/nph)

Der Blick der Aufstiegskandidaten geht in Richtung Bundesliga. (Quelle: Picture Point/Uwe Kraft/nph/imago)

Startschuss in die neue Zweitliga-Saison. Mit dem Auftaktspiel zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Kaiserslautern (ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) geht bereits heute die neue Spielzeit im Unterhaus los, drei Wochen vor der Bundesliga.

Im vergangenen Jahr stiegen am Ende mit dem FC Ingolstadt und dem SV Darmstadt zwei absolute Außenseiter auf. t-online.de präsentiert Ihnen die Topfavoriten auf den Aufstieg in der aktuellen Runde, sagt Ihnen die Außenseiter und welches Team dieses Mal für eine Überraschung sorgen kann.

Die Topfavoriten

Geht es nach den Trainern der 2. Bundesliga, führt in Sachen Aufstieg kein Weg an RB Leipzig vorbei. Für gleich elf Coaches sind die Sachsen der absolute Topfavorit. Was für RB spricht: Nach der turbulenten vergangen Spielzeit wird nun an einem Strang gezogen. Eine leidige Trainerdiskussion wie im letzten Jahr wird es nicht mehr geben. Durch die Doppelfunktion von Ralf Rangnick als Trainer und Sportdirektor tanzt nun auf und neben dem Platz alles nach der Pfeife des 57-Jährigen. Dazu kommt, dass der sowieso schon exquisit besetzte Kader mit Davie Selke, Willi Orban und Co. noch einmal verstärkt wurde. Die Leipziger alleine gaben mehr Geld für Neuzugänge aus, als der Rest der Liga.

UMFRAGE
Wer steigt in die 1. Bundesliga auf?

Einen großen personellen Aderlass hat dagegen der SC Freiburg zu verzeichnen. Mit Roman Bürki (Dortmund), Admir Mehmedi (Leverkusen), Vladimir Darida (Berlin), Jonathan Schmid (Hoffenheim), Oliver Sorg und Felix Klaus (beide Hannover) haben die Breisgauer nach dem Abstieg gleich ein halbes Dutzend an Leistungsträgern verloren. Nichtsdestotrotz bleibt die Streich-Elf einer der Topfavoriten auf den Aufstieg. Spielerisch gehört der Absteiger wohl zu den besten Teams der Liga, außerdem konnte Torjäger Nils Petersen gehalten werden. Im traditionell ruhigen Freiburger Umfeld fordert dazu niemand den direkten Wiederaufstieg. Die Mannschaft kann ohne Druck in die Saison gehen.

Auch Fortuna Düsseldorf steht bei einigen Experten ganz oben auf dem Zettel. Rachid Azzouzi, der neue Sportchef der Rheinländer, hat auf dem Transfermarkt ordentlich zugelangt und eine Menge Bundesliga-Prominenz verpflichtet. Neuer Hoffnungsträger in Düsseldorf ist dabei Stürmer Didier Ya Konan, der aus Hannover kommt. Außerdem bundesligaerfahren: Julian Koch (Mainz 05), Karim Haggui und Sercan Sararer (beide VfB Stuttgart). Für die Fortuna könnte mit diesem Kader das dritte Jahr in Folge im Unterhaus auch das vorerst letzte werden.

Die Mitfavoriten

Für den SC Paderborn wird es da schon schwieriger. "Ich will nicht vom Aufstieg reden", gab Mittelfeldspieler Marvin Bakalorz gegenüber der "Bild"-Zeitung daher schon zu. Beim Absteiger sind sich alle bewusst, dass der direkte Wiederaufstieg eine schwer zu bewältigende Mission wird. Teams wie Leipzig, Freiburg und Düsseldorf sind personell prominter aufgestellt als die Ostwestfalen, die deswegen auf Understatement machen.

Der 1. FC Kaiserslautern ist da schon ein wenig forscher. "Wir haben einen Anspruch an uns selbst, der sehr hoch ist", sagt Trainer Kosta Runjaic. Ob die Qualität jedoch für den seit Jahren in der Pfalz ersehnten Aufstieg reicht, scheint fraglich. Besonders im Angriff hapert es noch bei den Roten Teufeln. "Insgesamt sind wir im Sturm noch nicht so breit aufgestellt, wie wir uns das vorstellen", gibt Runjaic zu. Ohne einen richtigen Torjäger dürfte es schwierig werden.

In Lauerstellung

Auch Eintracht Braunschweig gehört zu den Mitfavoriten um den Aufstieg. Trainer Lieberknecht schlägt ähnliche Töne an wie Runjaic: "Unsere Erwartungen und Ziele sind sehr ehrgeizig." In der extrem ausgeglichenen Liga hoffen die Niedersachsen darauf, bis zum Ende ein Wörtchen mitreden zu können im Kampf um die Plätze eins bis drei.

Beim Karlsruher SC ist der Frust nach dem knapp verpassten Bundesliga-Aufstieg verflogen. "Die Mannschaft hat sich vorgenommen, zum dritten Mal in Folge positiv zu überraschen", erklärt Sportdirektor Jens Todt im Gespräch mit "ka-news". Wo das enden soll, lässt er offen. Mit Reinhold Yabo (Salzburg) hat nur ein Leistungsträger den Verein verlassen. Durch den weiterhin kleinen Etat bleiben die Ambitionen des Klubs jedoch bescheiden.

Tristesse herrscht aufgrund der Vorbereitung aktuell beim 1. FC Nürnberg. Rund um den Valznerweiher hält sich die Vorfreude auf die neue Spielzeit aufgrund mauer Testspielergebnisse in Grenzen. "Es läuft noch nicht so rund", gibt Wolfgang Wolf zu. Offiziell lautet die Zielsetzung oberes Tabellen-Drittel. Sollte der Club jedoch sein Potenzial ausschöpfen, ist trotz aller Probleme mehr drin.

Die Überaschungskandidaten

Gleich acht Trainer sehen Union Berlin als heißen Anwärter für eine Außenseiterrolle im Aufstiegskampf. Deren Trainer Norbert Düwel hat jedoch ganz andere Ziele: "Ich gehe, davon aus, dass wir nicht zu den Absteigern gehören. Das reicht mir." Die Berliner haben sich mit Benjamin Kessel und Stephan Fürstner jedoch gut verstärkt, der Abgang von Torjäger Sebastian Polter wiegt jedoch schwer. Dennoch könnten die Hauptstädter eine ähnliche Rolle wie letztes Jahr Darmstadt spielen. Weitere Kandidaten für eine Überraschung sind die Ex-Bundesligisten VfL Bochum und der MSV Duisburg.

Die Prognose

t-online.de legt sich fest: RB Leipzig wird nicht zu stoppen sein. Der finanzstarke Ostklub hat alle Kräfte gebündelt und wird nach zwei Jahren im Unterhaus in die Bundesliga aufsteigen. Begleiten wird die Sachsen der Ex-Bundesligist Fortuna Düsseldorf. Das Team von Trainer Frank Kramer hat sich hervorragend verstärkt und besitzt die individuelle Klasse, um am Ende die Konkurrenz hinter sich zu lassen. In die Relegation geht der SC Freiburg, der Rest bleibt weiter im Fußball-Unterhaus.

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