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Formel 1 Ungarn: Rosberg beißt sich im Qualifying die Zähne aus

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Pole Position für Hamilton  

Rosberg beißt sich in Ungarn die Zähne aus

25.07.2015, 15:31 Uhr | pr, t-online.de

Formel 1 Ungarn: Rosberg beißt sich im Qualifying die Zähne aus. Lewis Hamilton (re.) schlägt Nico Rosberg deutlich. (Quelle: xpb)

Lewis Hamilton (re.) schlägt Nico Rosberg deutlich. (Quelle: xpb)

Die Form des Weltmeisters ist derzeit fast ein wenig unheimlich. Lewis Hamilton gewann beim Großen Preis von Ungarn alle Trainings und ließ auch im Qualifying nichts anbrennen. Beim Rennen startet der Brite von der Pole Position. Teamkollege Nico Rosberg konnte ihm nicht das Wasser reichen, war eine halbe Sekunde langsamer. Damit hat er auf dem Hungaroring, wo Überholen schwierig ist, einen schweren Stand.

"Dieses Jahr war ich an noch keinem Wochenende so gut wie bis jetzt hier", sagte Hamilton: "Ich liebe diese Strecke." Rosberg saß zerknittert in der Pressekonferenz der besten Drei: "Ich habe keine Erklärung und bin definitiv nicht happy. Morgen sind aber immer noch Riesenchancen da."

Von Platz drei geht Sebastian Vettel ins Rennen, was er als "das Maximum" deklarierte. Ferrari-Kollege Kimi Räikkönen wurde Fünfter. Genugtuung dürfte der vierte Rang von Daniel Ricciardo für Red Bull sein. Die zuletzt so starken Williams' mussten sich mit den Plätzen sechs von Valtteri Bottas und acht von Felipe Massa zufrieden geben.

Die weichen Reifen sind mehr als zwei Sekunden schneller

Rosberg eröffnete das Qualifying bei 33 Grad. Doch seine Runde war nicht optimal. Hamilton fuhr direkt hinterher und eine Sekunde schneller als sein Teamkollege. Auch Vettel, Ricciardo und sogar Jenson Button im sonst so schwachen McLaren-Honda unterboten die Zeit Rosbergs. Allerdings fuhr der Brite mit der weicheren Reifenmischung.

Als Bottas mit den gleichen Pneus eine halbe Sekunde schneller als Hamilton war, fuhren alle anderen aus Angst, in Q1 rauszufliegen, auch mit den schnelleren Walzen noch einmal auf die Strecke. Allein Ricciardo ging das Risiko ein, die weichen Reifen zu sparen und kam auf einen beeindruckenden zwölften Platz.

Alonso bleibt auf der Strecke liegen

Schließlich erwischte es Button (Platz 16) doch. "Wir verstehen das nicht", funkte ihm sein Kommandostand. Es dürfte dem Weltmeister von 2009 ein schwacher Trost gewesen sein. Die Sauber-Piloten Marcus Ericsson (17.) und Felipe Nasr (18.) sowie die Manor-Marussias von Roberto Mehri (19.) und Will Stevens (20.) hatten nach dem ersten Durchgang ebenfalls Feierabend.

Der zweite Durchgang war kaum gestartet, da war er auch schon unterbrochen. Fernando Alonso blieb kurz vor der Boxengasseneinfahrt mit dem McLaren-Honda liegen. Mit Hilfe der Streckenposten schob der Spanier das Auto in die Box.  Als der Durchgang wieder freigegeben wurde, knallte Hamilton eine Bestzeit auf den Asphalt.

Hülkenberg verpasst Top Ten hauchdünn

Nicht unter die besten Zehn, die für sich Q3 qualifizierten, schaffte es Nico Hülkenberg. Der Force-India-Pliot verpasste das Ziel nur um zwei Hundertstelsekunden und wurde Elfter. Carlos Sainz verlor auf Rang zwölf das teaminterne Duell gegen Max Verstappen. Ebenso schied Pastor Maldonado aus.

In Q3 das gleiche Bild: Hamilton dominierte vor Rosberg. Mit seiner letzten Runde demütigte er den Deutschen, indem er ihn eine halbe Sekunde auf Abstand hielt. Hamiltons Bilanz ist beängstigend: In zehn Rennen in diesem Jahr stand er neun Mal auf der Pole Position und vor den Toren Budapests gewann er bereits vier Mal, genau so häufig wie Michael Schumacher. Am Sonntag könnte er zum alleinigen Rekordsieger aufsteigen.

Vettel war mit nur zwei Zehntelsekunden Abstand nah an den Silberpfeilen dran. "Hier passiert immer viel", sagte Vettel im Hinblick auf das Rennen. Das lässt die Ferrari-Fans für das Rennen hoffen.

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