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Fußball  

FIFA-General Valcke vor dem Aus

24.07.2015, 14:47 Uhr | dpa

Fußball: FIFA-General Valcke vor dem Aus. Jérôme Valcke rechnet mit seinem Abschied von der FIFA.

Jérôme Valcke rechnet mit seinem Abschied von der FIFA. Foto: Patrick Seeger. (Quelle: dpa)

St. Petersburg (dpa) - Jérôme Valcke hat erstmals öffentlich von seinem bevorstehenden Aus als FIFA-Generalsekretär gesprochen. "Wenn ich ein neuer Präsident wäre, würde ich einen neuen Generalsekretär ernennen", sagte Valcke in St. Petersburg.

Kurz vor der Auslosung der WM-Qualifikationsgruppen am Samstag stand damit die Krise des Fußball-Weltverbandes wieder im Mittelpunkt des Interesses. Russische Medien berichteten zudem von einem geplanten Treffen von Staatschef Wladimir Putin mit Noch-FIFA-Präsident Joseph Blatter und dessen potenziellem Nachfolger Michel Platini in der ehemaligen Zarenstadt.

Offenbar will sich Putin die ungebrochene Unterstützung für den WM-Gastgeber durch die FIFA-Spitze garantieren lassen. "Wir sind sicher, dass auch der künftige FIFA-Präsident die WM als oberste Priorität betrachten wird", sagte WM-Cheforganisator Andrej Sorokin. "Russland ist in der Lage, diese WM zu organisieren, unabhängig vom Präsidenten. Russland ist ein verlässlicher Partner der FIFA", sagte Sportminister Witali Mutko.

Blatter und Valcke hatten Russland immer gegen jede Kritik verteidigt. Eine klare Rücktrittsankündigung vermied Valcke zwar. "Meine Zukunft ist eine Angelegenheit, die nur mich selbst etwas angeht", sagte er. Der Franzose weiß aber, dass für ihn bei einem Machtwechsel kein Platz mehr in der FIFA-Führungsriege ist. Der Generalsekretär ist laut Statuten des Weltverbands die ausführende Hand des Präsidenten und kann nur von diesem ernannt werden. Der FIFA-Kongress wählt am 26. Februar 2016 einen Nachfolger von Blatter.

Eine Verantwortung für den Korruptionsskandal wies Valcke erneut zurück. Umstritten ist seine Rolle bei der von der US-Justiz untersuchten Überweisung von zehn Millionen Dollar des WM-Gastgebers 2010, Südafrika, an den Nord- und Mittelamerikanischen Verband und dessen ehemaligen Chef Jack Warner. "Es hat unter meiner Führung keine Verfehlungen in der FIFA-Administration gegeben", sagte Valcke. Er setzte damit die Argumentation des Weltverbands fort, laut der die Korruptionsfälle durch die Kontinentalverbände zu verantworten seien.

"Mein Nachfolger wird eine bestens organisierte FIFA vorfinden", sagte Valcke. Er ist seit 2007 Generalsekretär. Seine Berufung war damals eine Überraschung, da er dem Weltverband kurz zuvor wegen unlauterer Verhandlungen mit dem Kreditkartenanbieter VISA eine Konventionalstrafe von fast 100 Millionen Dollar eingebrockt hatte. Der 54-Jährige war Cheforganisator der Weltmeisterschaften in Südafrika und Brasilien.

Für August kündigte Valcke Gespräche mit den wegen der anhaltenden Negativschlagzeilen unzufriedenen FIFA-Sponsoren VISA, Coca-Cola und McDonald's an. Neue Marketingdeals vor der nächsten Präsidentenkür schloss Valcke aus. "Derzeit ist die aktuelle Lage dafür nicht geeignet", sagte er.

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