Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Schwimm-WM 2015: Hausding/Klein nur WM-Sechste vom Turm

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Schwimm-WM 2015  

Serie gerissen: Hausding/Klein nur WM-Sechste vom Turm

27.07.2015, 11:38 Uhr | dpa

Schwimm-WM 2015: Hausding/Klein nur WM-Sechste vom Turm. Patrick Hausding und Sascha Klein holten nicht die erhoffte WM-Medaille vom Turm.

Patrick Hausding und Sascha Klein holten nicht die erhoffte WM-Medaille vom Turm. Foto: Martin Schutt. (Quelle: dpa)

Kasan (dpa) - Ausgerechnet bei der WM haben sich die Titelverteidiger Patrick Hausding und Sascha Klein ihren einzigen Ausrutscher der Saison geleistet.

Das Erfolgsduo musste sich im Synchronspringen von Turm mit Platz sechs begnügen - nach sechs Podestplätzen bei der lukrativen Weltserie und dem achten EM-Titel in Serie patzten die Olympia-Zweiten von 2008 nun am Sonntag in Kasan. Chinas neu formiertes Team Chen Aisen und Lin Yue gewann überlegen mit 495,72 Punkten vor den Mexikanern Ivan Navarro/German Sanchez und den Russen Roman Ismailow/Victor Minibajew.

Hausding/Klein fehlten zehn Punkte zur Bronzemedaille. Nun müssen die entthronten Weltmeister beim Weltcup im Februar nächsten Jahres eines der letzten vier Olympia-Tickets sichern. Schon in ihren beiden Pflichtsprüngen offenbarten sie ungewohnte Schwächen, lagen nur auf Platz zehn. China und auch Russland erhielten da schon die Traumnote zehn. Schnell war klar, dass das Duo aus dem Reich der Mitte dank traumwandlerischer Sicherheit nicht zu schlagen war. Zwar holten die Deutschen in ihren Kürsprüngen noch etwas auf, das aber reichte den Qualifikations-Vierten nicht mehr zu Edelmetall.

Nach ihrem EM-Titel vorigen Monat in Rostock hatten Hausding/Klein endlich mal wieder einige Zeit zusammen trainieren können. Klein hatte sich Anfang Mai in Kasan bei einem Wettkampf der Weltserie in einem Sprung eine Rückenverletzung zugezogen, die seitdem intensiv behandelt werden musste. Trotzdem stand das Duo immer wieder auf dem Podest - obwohl die Konkurrenz schwerere Sprünge zeigt.

"Vielleicht der fehlende viereinhalbfache Salto", antwortete Chefbundestrainer Lutz Buschkow vor dem Finale auf die Frage nach der Schwäche seines Erfolgsduos, das sein Programm seit Olympia-Silber 2008 unverändert gelassen hat. Auch wegen Hausdings Dauerproblemen mit der Patellasehne.

In den ersten beiden Synchron-Entscheidungen hatten die DSV-Springer wie erwartet nichts mit Edelmetall zu tun. Nora Subschinski und Tina Punzel wurden vom Drei-Meter-Brett Elfte, im neuen Mixed vom Turm langte es für My Phan und Dominik Klein mit wenig gemeinsamen Training zu Platz 14. Die WM-Premiere war ohnehin nur zum Einspringen gedacht. Es gewannen jeweils chinesische Duos.

Subschinski erreichte trotz eines missratenen anderthalbfachen Saltos rückwärts als Zehnte der Qualifikation das Finale vom nicht-olympischen Ein-Meter-Brett. "Bei meinem ersten Ein-Meter-Wettkampf bei einer WM gleich ins Finale einzuziehen, ist schon 'ne nette Sache", sagte die Berlinerin, die nach einer schweren Halswirbelverletzung nicht mehr vom Turm springt. Louisa Stawczynski schied nach mehreren verpatzten Sprüngen auf Platz 28 aus. "Louisa hat WM-Luft geschnuppert, aber auch noch ein bisschen Lehrgeld bezahlt", sagte Buschkow.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal