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Formel 1: Mercedes erlebt Albtraum in Ungarn

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"Wirklich schlechter Tag im Büro"  

Mercedes erlebt Albtraum in Ungarn

26.07.2015, 20:59 Uhr | pr, t-online.de

Formel 1: Mercedes erlebt Albtraum in Ungarn. Nico Rosbergs Mercedes ist von diesem Ungarn-GP gezeichnet. (Quelle: Reuters)

Nico Rosbergs Mercedes ist von diesem Ungarn-GP gezeichnet. (Quelle: Reuters)

Vor dem Rennen in Ungarn rechneten wohl nur die Wenigsten mit einem solchen Desaster für Mercedes. Zu dominant war das Team bislang in diesem Jahr und beim Qualifying am Vortag unterstrich Lewis Hamilton eindrucksvoll, dass er derzeit in seiner ganz eigenen Liga fährt. 69 Runden später wussten die siegesgewohnten Champions gar nicht, wie ihnen geschehen war. Lediglich die Plätze sechs (Hamilton) und acht standen für die Mercedes-Piloten zu Buche.

Zum einen hatten Nico Rosberg und der Weltmeister enorm viel Pech gehabt, aber auch fehlende Geschwindigkeit und ungewöhnliche Fehler hatten dafür gesorgt, dass erstmals in dieser Saison kein Silberner auf dem Podium stand. Ein Schlag ins Gesicht für die Silberpfeile, nach deren Selbstverständnis das Geschehen jederzeit kontrollierbar und vor allem korrigierbar ist.

Hamilton wird immer wieder zurückgeworfen

Standesgemäß starteten Hamilton und Rosberg von den Positionen eins und zwei. Doch nach der ersten Kurve fanden sie sich auf den Plätzen drei und vier wieder, bevor der Weltmeister auf einmal nur noch Zehnter war. "Das war Nicos Schuld", motzte Hamilton im Mercedes-Funk.

Der Weltmeister musste sich nun mühsam wieder durch das Feld arbeiten. Ein nicht optimaler Boxenstopp kam zu all dem Ungemach noch dazu. Ungeduldig überholte er seine Konkurrenten und drückte sie ein um das andere Mal von der Piste. Doch mit Daniel Ricciardo hatte er sich den Falschen ausgesucht. Es kam zur Kollision. Hamilton beschädigte dabei seinen Frontflügel und musste zum Extra-Stopp, während der Red Bull zwar etwas gerupft aussah, aber weiterfahren konnte. Erneut fiel Hamilton weit zurück. Den Sieg konnte er sich abschminken. Zu allem Überfluss brummte ihm die Rennleitung auch noch eine Strafe für sein ruppiges Verhalten auf.

Ferrari überrascht Mercedes

Als die Ferraris die Silberpfeile am Start düpierten und dann davonzogen, war Rosberg "überrascht" gewesen, erklärte er am Sky-Mikrofon. "Ich dachte, es wird easy, Ferrari zu folgen." Da hatte er sich gewaltig getäuscht. Als sein Kommandostand ihn aufforderte, zu Kimi Räikkönen aufzuschließen, reagierte er verzweifelt: "Ich versuche es ja."

Dabei hatte der Deutsche nicht das Gefühl, schlecht gestartet zu sein. Vettel habe jedoch einen "Bombenstart" hingelegt und wo Räikkönen herkam, konnte er sich gar nicht erklären.

Ricciardos "Herzblut" schlägt die Silberpfeile

Als die Technik Räikkönen einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, war Rosberg nicht schnell genug, um Vettel zu attackieren. Vielmehr musste er darauf achten, nicht von hinten überholt zu werden. Den Rückspiegel hat er in diesem Rennen wohl häufiger benutzt, als in der gesamten Saison. Und darin sah er wieder diesen Ricciardo, der trotz des Schadens von der Hamilton-Kollision schneller war als der Silberpfeil. Und der Australier im Red Bull nutzte seine Chance, stach wild in eine Kurve hinein und bremste Rosberg aus. Der verlor nicht nur seinen zweiten Platz, sondern schlitzte sich auch noch einen Reifen auf.

Beide mussten einen Extra-Stopp in der Box einlegen. "Ich habe mein ganzes Herzblut gegeben", sagte Ricciardo nach dem Rennen. Belohnt wurde er mit Rang drei. Rosberg musste sich mit Platz sechs zufrieden geben, Hamilton gar mit Rang acht. "Dieser Sport ist manchmal verdammt hart. Mannomann, so ein Mist, unglaublich", sagte der Deutsche.

Die Verlierer des Tages waren die Sternfahrer, die von der Konkurrenz geteert und gefedert wurden. Motorsportboss Toto Wolff übte sich in Galgenhumor. "Ein richtig schlechter Tag im Büro", kommentierte er das unwirkliche Geschehen.

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