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SC Freiburg gewinnt bei Petersen-Hattrick gegen 1. FC Nürnberg

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Neun Treffer im Zweitliga-Topspiel  

Turbulentes Tor-Spektakel: Freiburg schlägt Nürnberg

27.07.2015, 22:03 Uhr | sid, dpa

SC Freiburg gewinnt bei Petersen-Hattrick gegen 1. FC Nürnberg. Die Spieler des SC Freiburg beim Torjubel. (Quelle: imago/Heuberger)

Die Spieler des SC Freiburg beim Torjubel. (Quelle: Heuberger/imago)

Torjäger Nils Petersen hat den SC Freiburg mit einem Blitz-Hattrick fast im Alleingang an die Spitze der 2. Bundesliga geschossen. Der 26-Jährige erzielte beim furiosen 6:3 (4:1) zum Saisonstart gegen den 1. FC Nürnberg in den ersten 13 Minuten stolze drei Tore. Damit gelang dem ehemaligen Bayern-Profi der drittschnellste Dreierpack der Zweitliga-Geschichte.

"Nils hat das toll gemacht. Wir sind gut ins Spiel gekommen, waren sehr überzeugend. Aber nach der Halbzeit haben wir geschlafen, dann wurde es noch einmal eng. Zum Glück haben wir das vierte Tor geschossen", sagte Freiburgs Trainer Christian Streich bei Sky. Nürnbergs Toschütze Kevin Möhwald entschuldigte sich derweil bei den mitgereisten Fans: "Sechs Gegentore, das ist einfach nur peinlich."

Rot für Bulthuis

Petersen verwandelte in der 8. und 11. Minute jeweils einen Foulelfmeter, ehe er aus einer Abseitsposition mit einem Rechtsschuss (13.) erfolgreich war. Mike Frantz (41.) sorgte in einer turbulenten Partie gar für das 4:0, ehe es noch einmal spannend wurde. Möhwald (44.), Hanno Behrens (47.) und Alessandro Schöpf (53., Foulelfmeter) verkürzten für den Club auf 3:4.

Erst die Tore durch Maximilian Philipp (61.) und Julian Schuster (90.+1) brachten die Entscheidung. In der Schlussphase sah Nürnbergs Dave Bulthuis (84.) wegen einer Schiedsrichterbeleidigung zudem noch die Rote Karte.

Furioser Start von Petersen

Vor 23.700 Zuschauern schien die Begegnung nach Petersens Turbo-Gala eigentlich entschieden. Der Torjäger, den Freiburg erst im Sommer fest von Werder Bremen verpflichtet hatte, weckte mit seinem Dreierpack Erinnerungen an sein Debüt im Breisgau. Ende Januar hatte die damalige Leihgabe im ersten Spiel für den SCF gegen Eintracht Frankfurt (4:1) ebenfalls drei Tore erzielt, damals benötigte er 24 Minuten.

Nun brauchte er ganze fünf Minuten für drei Tore, der schnellste Hattrick der Liga bleibt aber Helmut Hampl von Hessen Kassel (1983) und Werner Lenz von Union Solingen (1979) vorbehalten. Beide hatten jeweils nur vier Minuten benötigt.

Freiburg behält die Ruhe

Freiburg waren die Umbauten der Sommerpause mit 15 Neuzugängen und zwölf Abgängen kaum anzumerken, auch die zwischenzeitliche Aufholjagd der Gäste warf das Team von Trainer Christian Streich nicht aus der Bahn. Nürnberg konnte eine kurze Zeit lang noch einmal hoffen, war nach dem 5:3 aber endgültig geschlagen.

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