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Schwimm-WM 2015: Hausding mit ausgerissenen Zehennägeln ins Finale

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Schwimmen  

Hausding mit ausgerissenen Zehennägeln ins WM-Finale

30.07.2015, 18:38 Uhr | dpa

Schwimm-WM 2015: Hausding mit ausgerissenen Zehennägeln ins Finale. Patrick Hausding hat Probleme mit seinen Zehennägeln.

Patrick Hausding hat Probleme mit seinen Zehennägeln. Foto: Valdrin Xhemaj. (Quelle: dpa)

Kasan (dpa) - Durch das Weiß des dick verbundenen Fußes quoll es rot, als Patrick Hausding von seinem Missgeschick erzählte. Trotz ausgerissener Zehennägel erreichte der Berliner Wasserspringer das WM-Finale vom Drei-Meter-Brett und sicherte den deutschen Wasserspringern einen Olympia-Quotenplatz.

Hausding war beim Einspringen vom Brett abgerutscht und konnte nicht wie gewohnt anlaufen - trotzdem reichte es als Halbfinal-Achter am Donnerstag in Kasan für das Finale am Freitag. "Da muss man als Soldat die Zähne zusammenbeißen. Aus den schlechten Anläufen habe ich noch das Beste gemacht", sagte er gequält lächelnd. "Zwei Nägel sind ab, man sieht das pure Fleisch", erklärte Bundestrainer Lutz Buschkow.

"Wir haben schon alle schwarz gesehen und diskutiert, ob wir die Wettkampfserie abschwächen", sagte Buschkow weiter. Doch angesichts der starken Konkurrenz war Hausding zu den Höchstschwierigkeiten geradezu gezwungen. Der Leipziger Stephan Feck verpasste dagegen als 19. das Halbfinale um gerade einmal 0,9 Punkte. "Ein Pünktchen tut natürlich weh am Ende, auch wenn das Niveau sehr hoch war", sagte Feck, der um seinen Olympia-Platz nun beim Weltcup im Februar kämpfen muss.

Da sich der Vorkampf mit 61 Teilnehmern fast viereinhalb Stunden in die Länge zog, überbrückten beide deutschen Wasserspringer ihre 45 Minuten Pause zwischen den sechs Sprüngen mit US-Serien auf ihren Tabletts. Feck bevorzugte das Schauspiel-Stück "Entourage", Hausding schaute die Anwaltsserie "Suits".

"Wenn man die ganze Zeit nur fokussiert ist, kriegt man einen Anfall. Von den 45 Minuten sitzt du eine halbe Stunde in der Ecke und nur 15 Minuten sind Vorbereitung und Erwärmung", erklärte Hausding die nötige Abwechslung zwischen Ent- und Anspannung. Er hatte in den Synchron-Wettbewerben zuvor jeweils Platz sechs belegt.

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