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Supercup: Der VfL Wolfsburg gewinnt die Elfmeterlotterie

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Spektakulärer Supercup  

Der VfL Wolfsburg gewinnt die Elfmeterlotterie

01.08.2015, 22:46 Uhr | t-online.de

Supercup: Der VfL Wolfsburg gewinnt die Elfmeterlotterie. Die Spieler des VfL Wolfsburg freuen sich über den Sieg im Supercup. (Quelle: dpa)

Die Spieler des VfL Wolfsburg freuen sich über den Sieg im Supercup. (Quelle: dpa)

Auch im dritten Anlauf hat Pep Guardiola den ersten Supercup-Sieg verpasst. Der Trainer des FC Bayern verlor mit seinem Team den spektakulären Krimi beim Pokalsieger VfL Wolfsburg nach Elfmeterschießen mit 5:6 (1:1, 0:0). Nur eine Minute fehlte Guardiolas Mannschaft diesmal nach den beiden Niederlagen gegen Borussia Dortmund in den Vorjahren. Doch dann glich der eingewechselte Nicklas Bendter noch den Treffer von Arjen Robben (49.) aus.

Im Elfmeterschießen setzten sich die Wolfsburger nach einer Parade von Koen Casteels gegen Xabi Alonso durch und feierten den ersten Titel der Saison. Den letzten Strafstoß für den VfL verwandelte Bendtner, der damit zum Matchwinner wurde. Eine Verlängerung gab es nicht, nach der regulären Spielzeit ging es direkt ins Elfmeterschießen.

"Wir haben es verpasst, den Deckel draufzusetzen und wurden am Ende bestraft", sagte Bayern-Kapitän Philipp Lahm. "Das war ein richtig tolles Supercup-Spiel mit hohem Tempo", bilanzierte VfL-Trainer Dieter Hecking.

Boateng mit frühem Lattentreffer

Vor 30.000 Zuschauern erwischten die Bayern, die nach dem Tod von Franz Beckenbauers Sohn Stephan mit Trauerflor aufliefen, den besseren Start. Mit viel Ballbesitz und variabler Raumaufteilung dominierten sie die Anfangsviertelstunde, in der Abwehrchef Jerome Boateng (8. Minute) nach einer Ecke von Xabi Alonso den Querbalken traf.

Danach unterliefen den Bayern aber zu viele Fehler, wenn sie das Tempo erhöhen wollten. Die anfangs nervös wirkende Defensive der Wolfsburger wurde hingegen immer sicherer - und die Offensive kreierte gute Chancen. Doch sowohl Vieirinha per Fernschuss (13.) als auch Ivan Perisic per Kopfball (24.) zielten knapp vorbei, ehe Kevin De Bruyne (42.) seinen ersten großen Auftritt hatte. Der vor dem Spiel als Fußballer des Jahres ausgezeichnete Belgier überlupfte den ungestüm herauslaufenden Bayern-Keeper Manuel Neuer und hatte das leere Tor vor sich. Doch De Bruyne verzog um wenige Zentimeter.

Casteels, der für den wegen Rückenproblemen fehlenden Stammkeeper Diego Benaglio im Tor stand, wurde bis zur Pause nicht ernsthaft geprüft. Dies änderte sich direkt nach Wiederanpfiff - und Casteels sah dabei nicht gut aus. Eine Flanke von Douglas Costa brachte der Keeper nicht aus der Gefahrenzone. Robben rauschte heran und sorgte aus kurzer Distanz für das 1:0. Seinem Trainer war beim Jubel am Spielfeldrand anzusehen, wie wichtig ihm die Partie war. Der Spanier gestikulierte während des gesamten Spiels wild an der Außenlinie.

Bayern freut sich eine Minute zu früh

Zwei Wochen vor dem Bundesligastart hinterließ Douglas Costa, der im Gegensatz zu Arturo Vidal in der Startelf stand, nicht nur wegen der Vorarbeit zum Führungstor einen guten Eindruck. Der Brasilianer überzeugte mit seiner Schnelligkeit und stellte VfL-Rechtsverteidiger Vieirinha ständig vor Probleme. Zudem arbeitete der für rund 30 Millionen Euro von Schachtjor Donezk gekommene Flügelflitzer viel in der Defensive mit.

Erst ab der 74. Minute sollte dann auch 37-Millionen-Mann Vidal mithelfen, den Sieg zu sichern. Der Chilene begann seinen ersten Einsatz für den Meister mit mehreren Fouls und sah acht Minuten nach seiner Einwechslung Gelb. Die Bayern fühlten sich zu diesem Zeitpunkt schon wie die sicheren Sieger nach regulärer Spielzeit, ehe Bendtner eine Vorarbeit von De Bruyne zum Ausgleich einschob und die Partie ins Enfmeterschießen ging.

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