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Schwimm-WM 2015: Hentke verpasst Medaille denkbar knapp

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Europameister Koch in Topform  

Hentke verpasst WM-Medaille denkbar knapp

06.08.2015, 19:47 Uhr | sid

Schwimm-WM 2015: Hentke verpasst Medaille denkbar knapp. Franziska Hentke sichtbar enttäuscht im Becken. (Quelle: dpa)

Franziska Hentke sichtbar enttäuscht im Becken. (Quelle: dpa)

Die erste WM-Einzelmedaille für eine deutsche Schwimmerin seit sechs Jahren war zum Greifen nahe - doch auf der Schlussbahn brach Franziska Hentke plötzlich ein. "Mein erster Gedanke war: Scheiße!", sagte die 26-Jährige nach ihrem undankbaren vierten Platz im Finale in Kasan über 200 Meter Schmetterling: "Ich bin zu schnell angegangen. Das hat hinten raus Körner gekostet."

Während Hentke im bisher wichtigsten Rennen ihres Lebens am Ende die Kraft ausging, ließ Marco Koch die Muskeln spielen. Nur 20 Minuten nach Henktes Enttäuschung über den verpassten Podestplatz unterstrich der Europameister als Halbfinalzweiter seine Medaillenambitionen.

Nur 0,27 Sekunden auf Platz drei

Für Hentke platzte der Traum von Edelmetall dagegen auf brutale Weise. Nur 0,27 Sekunden fehlten ihr (2:06,78), die mit der weltbesten Zeit der Saison nach Kasan gereist und als Mitfavoritin gehandelt worden war, auf den Bronzerang. Doch die WM-Dritte auf der Kurzbahn tröstete sich selbst: "In den letzten Jahren habe ich einen riesengroßen Schritt gemacht. Dass am Ende drei Zehntel gefehlt haben, ist Schicksal."

Die Chancen auf eine Medaille, vielleicht sogar auf das erste WM-Gold einer deutschen Schwimmerin seit Britta Steffens Doppel-Triumph 2009 in Rom, standen gut. Hentkes vermeintlich größte Rivalinnen Katinka Hosszu und Mireia Belmonte waren im Endlauf nicht am Start. Gold ging an die Japanerin Natsumi Hoshi vor der Amerikanerin Cammile Adams und der Chinesin Zhang Yufei.

Yasuhiro schneller als Koch

Hentke muss dagegen weiter auf ihren großen internationalen Durchbruch warten. Schon bei der Heim-EM in Berlin hatte die deutsche Rekordhalterin als Sechste die anvisierte Medaille verpasst. Trost gab es auch von Koch: "Es hat mir super leid getan für sie."

Mit sich selbst und der Zeit von 2:08,34 Minuten war er zufrieden. "Ich denke schon, dass man Weltrekord schwimmen muss, um zu gewinnen", sagte Koch und verriet seine Finaltaktik: "Genauso wie heute - und hinten raus ein bisschen schneller." Im Halbfinale war nur der Japaner Koseki Yasuhiro um 0,31 Sekunden schneller. Christian vom Lehn schied als 16. aus.

Grimberg und Diener verpassen Finale

Brustschwimmerin Vanessa Grimberg verpasste im Halbfinale über 200 Meter in persönlicher Bestzeit von 2:25,36 Minuten zwar nur um drei Hundertstelsekunden den acht Jahre alten deutschen Rekord, schied als 14. dennoch aus. Auch für den EM-Zweiten Christian Diener war auf Platz neun über 200 Meter Rücken im Halbfinale Endstation.

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