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Schwimm-WM 2015: Heidtmann schwimmt zum Abschluss deutschen Rekord

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WM-Wirbel durch Sun Yang  

Heidtmann zum Abschluss mit deutschem Rekord

09.08.2015, 19:21 Uhr

Schwimm-WM 2015: Heidtmann schwimmt zum Abschluss deutschen Rekord. Jacob Heidtmann freut sich über seine gute Leistung in Kasan. (Quelle: dpa)

Jacob Heidtmann freut sich über seine gute Leistung in Kasan. (Quelle: dpa)

Ein Hoffnungsschimmer zum Abschluss: Jacob Heidtmann hat bei seinen ersten Schwimm-Weltmeisterschaften einen blendenden Eindruck hinterlassen. Der 20-Jährige wurde am letzten Tag der WM in Kasan im Finale über 400 Meter Lagen bemerkenswerter Fünfter. Heidtmann unterbot in 4:12,08 Minuten den deutschen Rekord um 39 Hundertstelsekunden.

Der bislang letzte Deutsche in einem WM-Finale in dieser Disziplin war 1994 Robert Seibt. Der Sieg 2015 ging an Titelverteidiger Daiya Seto. Der Japaner lag in 4:08,50 vor dem Ungarn David Verraszto und Chase Kalisz aus den USA.

Beide Staffel-Teams chancenlos

Die deutsche Lagenstaffel verpasste wie erwartet deutlich eine Medaille. Das Quartett mit Jan-Philip Glania, Hendrik Feldwehr, Steffen Deibler und Christoph Fildebrandt kam in 3:32,16 Minuten auf den siebten Platz. Den WM-Titel sicherte sich Olympiasieger USA.

Die Frauenstaffel mit Lisa Graf, Vanessa Grimberg, Alexandra Wenk und Annika Bruhn war schon im Vorlauf ausgeschieden, qualifizierte sich aber als Elfte wie die Männer für die Olympischen Spiele im nächsten Jahr. Im Finale gewann China vor Schweden und Australien.

Startverzicht des Chinesen Sun Yang

Schwimmkönigin Katie Ledecky war nur noch Zuschauerin, als Dopingsünder Sun Yang noch einmal für Aufregung sorgte. Der chinesische Doppel-Olympiasieger trat nach seinen Siegen über 400 und 800 Meter zum Finale über 1500 Meter Freistil nicht an. Eine offizielle Erklärung gab es zunächst nicht.

Sun war vor dem Rennen nicht in dem Raum, in dem die Schwimmer auf ihre Starts warten. Im zweiten Becken hatte er sich zuvor aber noch warm geschwommen. Der italienische Europameister Gregorio Paltrinieri, der seiner Abwesenheit in der Europarekordzeit von 14:39,67 Minuten gewann, sagte im ZDF: "Keine Ahnung, er wird verletzt oder krank sein." Sun hatte trotz eines positiven Dopingtests aufgrund einer verkürzten Sperre bei der WM an den Start gehen dürfen. Der chinesische Verband gab später Brustprobleme bei seinem Athleten an.

Auch die ebenfalls überführte Julija Jefimowa stand noch einmal im Blickpunkt. Die russische Weltmeisterin über 100 Meter Brust holte sich über die halbe Distanz WM-Bronze. Die 23-Jährige, die nur für 16 Monate gesperrt worden war, musste sich überraschend der Schwedin Jennie Johansson und der Jamaikanerin Alia Atkinson geschlagen geben.

Foto-Serie mit 33 Bildern

Ledecky steigt zum Schwimm-Superstar auf

Zu ihrem zweiten WM-Titel in Kasan schwamm die Australierin Bronte Campbell, die auch über 50 Meter Freistil triumphierte. Ungarns Schwimmstar Katinka Hosszu verteidigte über 400 Meter Lagen ihren Titel erfolgreich.

Ledecky war aber für alle unerreichbar. Die 18-Jährige hatte über 800 Meter mit ihrem dritten Weltrekord und dem vierten Einzeltitel der WM Geschichte geschrieben. Niemand vor ihr hatte alle Freistilstrecken bei einer Weltmeisterschaft von 200 bis 1500 Meter gewonnen. "Sie ist der Superlativ im Moment", sagte dSarah Köhler, die auf Platz sieben gelandet war: "Wenn sie weiter dran bleibt, ist sie in den nächsten vier, fünf Jahren nicht zu schlagen - wie ein weiblicher Michael Phelps."

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