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VfL Wolfsburg holt Pflichtsieg gegen Eintracht Frankfurt

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Spielbericht  

Wolfsburg mit Arbeitssieg gegen Frankfurt

17.08.2015, 07:29 Uhr | sid

VfL Wolfsburg holt Pflichtsieg gegen Eintracht Frankfurt. Frankfurts Stürmer Haris Seferovic (li.) attackiert den Wolfsburger Timm Klose. (Quelle: dpa)

Frankfurts Stürmer Haris Seferovic (li.) attackiert den Wolfsburger Timm Klose. (Quelle: dpa)

In der Abwehr anfällig, im Angriff äußerst effektiv: Pokalsieger und Vizemeister VfL Wolfsburg hat nur teilweise an die starke Vorsaison anknüpfen können, ist aber dennoch mit einem Sieg in die neue Spielzeit gestartet. Das Team von Trainer Dieter Hecking gewann gegen Eintracht Frankfurt mit einiger Mühe 2:1 (2:1) und feierte nach dem Supercup-Triumph und dem Erstrundensieg im DFB-Pokal auch in der Liga ein Erfolgserlebnis.

Ivan Perisic (13. Minute) und Bas Dost (17.) sorgten dafür, dass auch die beeindruckende Heimserie der Wölfe anhält: Seit nunmehr 23 Ligaspielen und über 17 Monaten ist der VfL in der heimischen Arena unbesiegt. Für die Eintracht traf Stefan Reinartz (19.).

"Es war ein schweres Spiel. Frankfurt war sehr aggressiv und wir hatten nicht unseren besten Tag", sagte VfL-Manager Klaus Allofs bei Sky nach dem Schlusspfiff und lobte vor allem Neuzugang Max Kruse: "Sehr gut, er macht unser Spiel noch einmal variabler."

Furioser Beginn der Eintracht

Hecking musste zum Bundesligastart auf Stammtorhüter Diego Benaglio (Rückenprobleme), Weltmeister André Schürrle (Oberschenkelprobleme) und Luiz Gustavo (Trainingsrückstand) verzichten. Armin Veh entschied sich bei seinem Comeback als Eintracht-Coach nach 463 Tagen für den finnischen Nationaltorhüter Lukas Hradecky als Nachfolger des zu Paris St. Germain gewechselten Kevin Trapp.

Vor 29.126 Zuschauern gehörte die Anfangsphase eindeutig den Gästen. Gleich mehrmals kamen die Frankfurter gefährlich vor das Tor von Koen Casteels. Der vermeintliche Führungstreffer von Haris Seferovic (2.) wurde aber zurecht wegen Abseits nicht anerkannt, anschließend retteten die Wolfsburger Verteidiger zweimal in letzter Sekunde. Gegen die früh pressenden und schnell konternden Gäste zeigte sich die VfL-Abwehr anfällig.

Schwacher Auftritt von De Bruyne

Doch dann schlugen die Wolfsburger gnadenlos zu. Nach dem ersten gelungenen Angriff erzielte zunächst Perisic auf Vorlage von Kruse das 1:0 (13.), dann erhöhte Dost nur wenige Minuten später aus kurzer Distanz auf 2:0 (17.). Alles sah zumindest vom Ergebnis her nach einer klaren Angelegenheit aus.

Allerdings nicht lange. Die Hessen behielten ihren mutigen Spielstil bei und belohnten sich: Neuzugang Reinartz köpfte in der unterhaltsamen Partie zum Anschlusstreffer ein (19.). Blass blieb zunächst aber der Wolfsburger Mittelfeldstar Kevin de Bruyne. Der seit Wochen von Wechselgerüchten konfrontierte Belgier war in der ersten Halbzeit der unauffälligste Offensivakteur der Gastgeber. Zu Ende der ersten Halbzeit sah er nach einer Rangelei mit Carlos Zambrano die Gelbe Karte.

In der zweiten Halbzeit rochierte de Bruyne häufiger in die Mitte der Wolfsburger Mittelfeldreihe, konnte aber weiterhin kaum gefährliche Aktionen einleiten. Dennoch dominierten die Gastgeber nun die Begegnung, ohne sich jedoch größere Tormöglichkeiten zu erspielen. Die Frankfurter blieben durch Konter immer gefährlich, doch auch ihnen fehlte vor dem Tor die entscheidende Konsequenz.

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