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Bundesliga-Saison 2015/16: Die wichtigsten Fragen zum Saisonstart

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Die wichtigsten Fragen zum Saisonstart  

Bleibt De Bruyne? Wer stoppt die Bayern?

13.08.2015, 09:20 Uhr | ses, t-online.de

Bundesliga-Saison 2015/16: Die wichtigsten Fragen zum Saisonstart. Mit oder ohne Kevin De Bruyne (li.) - stoppt Wolfsburg den FC Bayern? (Quelle: imago/Camera4)

Mit oder ohne Kevin De Bruyne (li.) - stoppt Wolfsburg den FC Bayern? (Quelle: Camera4/imago)

Der Start der 53. Bundesliga-Saison steht unmittelbar bevor. t-online.de gibt einen Überblick zu den wichtigsten Fragen und Antworten vor dem ersten Anpfiff.

Wie geht es los?
Wieder mit einem Eröffnungsspiel. An diesem Freitag trifft Rekordmeister und Titelverteidiger FC Bayern München auf den Hamburger SV, die ARD und Sky übertragen live. Anstoß ist um 20.30 Uhr (ab 20.15 Uhr bei t-online.de im Live-Ticker).

Wer überträgt die restlichen Spiele?
Alle Begegnungen gibt es live bei Sky. Die ARD zeigt Zusammenfassungen von den Spielen am Samstag (in der Sportschau) und Sonntag (in den dritten Programmen), das ZDF-Sportstudio berichtet über die Samstagspartien.

Gibt es Änderungen bei den Anstoßzeiten?
Nein. Diese sind erst ab der Saison 2017/18 geplant. Aktuell wird im Normalfall weiter ein Spiel am Freitag um 20.30 Uhr stattfinden, sechs am Samstag (fünf um 15.30 Uhr und ein Spiel um 18.30 Uhr) sowie zwei am Sonntag (15.30 Uhr und 17.30 Uhr).

Wer kann die Bayern stoppen?
Keiner? Nur die Bayern sich selbst (im Elfmeterschießen, wo es seit April vier Niederlagen in Serie gab)? Klar ist, dass die Münchner wieder als Riesenfavorit in die neue Saison gehen. Alles andere als der vierte Titel in Serie wäre eine große Überraschung. Der VfL Wolfsburg könnte am ehesten gefährlich werden, hat sowohl das Rückspiel der vergangenen Saison als auch jetzt im Supercup das direkte Duell gewonnen.

Bleibt Kevin De Bruyne beim VfL Wolfsburg?
Es könnte gut sein, dass sich diese Personalie erst ganz am Ende der Transferperiode am 31. August entscheidet. Der VfL tut alles, um den belgischen Superstar zu halten. Vor allem Manchester City tut alles, um ihn zu holen. Wolfsburgs Manager Klaus Allofs war sich Anfang August noch "zu 99,9 Prozent" sicher, dass De Bruyne bleibt. Nun sagte er im "kicker", andere Vereine hätten "Kevin den Kopf verdreht". Ende offen. Zumindest die Bayern scheinen sich zurückzuhalten. "Wir werden dem VfL Wolfsburg sicher keine Kopfzerbrechen bereiten. Da kann ich Klaus Allofs beruhigen. Der Spieler ist ja auch nicht auf dem Markt. Wir werden da zu 100 Prozent nicht reingrätschen", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge.

Wie schneidet Borussia Dortmund unter Trainer Thomas Tuchel ab?
So etwas wie in der vergangenen Saison – zwischenzeitlicher Sturz auf Rang 18, am Ende Siebter – wird sich nicht wiederholen. Die Bayern wird der BVB zwar auch diesmal nicht jagen. Aber das ist momentan ohnehin nicht der Anspruch. Die Top Vier, gleichbedeutend mit einem Platz in der Champions League, sind im Jahr eins nach Jürgen Klopp auf alle Fälle drin.

Gibt es das nächste Wunder am Böllenfalltor?
Vor zwei Jahren fast Viertligist, nun in der Bundesliga. Der SV Darmstadt 98 hat bereits jetzt märchenhaftes geleistet. Natürlich sind die Lilien nun absoluter Außenseiter, doch damit können sie gut leben. Mit dem altbewährten Teamgeist und neuen Spielern, die woanders nicht mehr gewollt waren (u.a. Peter Niemeyer und Sandro Wagner von Hertha BSC sowie Konstantin Rausch vom VfB Stuttgart), soll der Klassenerhalt geschafft werden. Rein von der sportlichen Qualität her ist das unrealistisch – aber mit den beiden Aufstiegen zuletzt war vor Saisonbeginn auch nicht zu rechnen. 

Wo wird es besonders spannend?
Auf Schalke. Mal wieder. Nach der missratenen Rückrunde inklusiver wütender Fans und dem Trainerwechsel von Roberto Di Matteo zu André Breitenreiter ist einiges möglich. Also im positiven Sinne diesmal. Breitenreiter und S04, das scheint – soweit das zu diesem frühen Zeitpunkt schon zu sagen ist – zu passen. Dazu machen Einkäufe wie Franco Di Santo (von Werder Bremen) und Johannes Geis (vom FSV Mainz 05) Hoffnung. Mit einem offensiver ausgerichteten System wird was gehen bei den Königsblauen in Sachen Champions League.

Welches Team überrascht?
Der VfB Stuttgart. Fragt sich nur, in welche Richtung. Okay, negativ geht kaum nach dem zuletzt erst am 34. Spieltag geschafften Klassenerhalt. Der neue Trainer Alexander Zorniger setzt auf Pressing, Ballgewinn und Schnelligkeit. Das sah vor allem beim fulminanten 4:2 gegen Manchester City beeindruckend aus. Wenn der VfB unter Wettkampfbedingungen ähnlich stark agiert, wird es endlich mal wieder eine erfreuliche Saison für die Schwaben.

Wo steht der Schleudersitz der Liga?
Werfen wir einen Blick auf die Wettquoten zur Frage: Welcher Bundesligatrainer verliert als erstes seinen Job in der Saison? Bei "betandwin" ist die Quote bei Michael Frontzeck von Hannover 96 am niedrigsten (3 Euro Gewinn für einen Euro Einsatz), gefolgt von Bruno Labbadia (Hamburger SV) und Pal Dardai (Hertha BSC), je 5:1. Die höchsten Quoten gibt es bei Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach), Dieter Hecking (Wolfsburg) und Markus Weinzierl (FC Augsburg), je 67:1. Und Bayern-Trainer Pep Guardiola? 34:1, genau wie Thomas Tuchel (Dortmund).

Gibt es einen Neuling?
Der FC Ingolstadt ist das 54. Team, das seit 1963 in der Bundesliga spielt. Der FCI ist unter Trainer Ralph Hasenhüttel souverän durch die Zweitliga-Saison marschiert. Den ersten Dämpfer gab es für den Bundesliga-Debütanten am vergangenen Wochenende im DFB-Pokal (1:2 bei Regionalligist SpVgg Unterhaching). Ingolstadt wird es schwer haben, drinzubleiben, unmöglich ist es nicht.

Ändert sich beim HSV etwas zum Positiven?
Ja: Nach der Rückbenennung trägt die Heimstätte wieder den Namen Volksparkstadion, so wie früher, zu guten Zeiten. Und sonst? Pokal-Aus bei Viertligist Carl Zeiss Jena, im Park verlorene wichtige Klub-Unterlagen, ein recht peinliches T-Shirt, das eine Choreo von Hertha-Fans zeigt – der HSV untermauert bereits vor dem ersten Saisonspiel erfolgreich das Chaos-Image. In der Liga wird es aller Voraussicht nach wieder in die unteren Regionen gehen. Das liegt weniger an Trainer Labbadia als mehr am Team: Es hat für große Sprünge einfach nicht genug Qualität.

Welche Stars sind neu?
Die Bayern haben sich Arturo Vidal (von Juventus Turin) und Douglas Costa (Schachtar Donezk) für zusammen rund 65 Millionen Euro gegönnt. Bayer Leverkusen hat einen Südamerikameister geholt: Charles Aranguiz (wie Vidal Chilene) vom brasilianischen Klub Internacional Porto Alegre, der Mittelfeldspieler kostete rund 13 Millionen Euro. Zurück in der Bundesliga sind die früheren Nationalspieler Piotr Trochowski (vom FC Sevilla zum FC Augsburg/momentan verletzt) und Kevin Kuranyi (von Dynamo Moskau zur TSG Hoffenheim). Innerhalb der Liga ging u.a. Max Kruse von Borussia Mönchengladbach nach Wolfsburg, Di Santo von Werder zu Schalke und Christoph Kramer von Gladbach zurück nach Leverkusen.

Wann kommt die Torlinientechnik?
Sofort. Sie ist ab dem ersten Spiel im Einsatz. Es gibt bei jeder Partie sieben Kameras pro Tor. Überquert ein Ball vollständig die Linie, sendet das System "Hawk-Eye" sofort ein akustisches Signal an den Schiedsrichter. Zudem erscheint das Wort "Tor" auf seiner Armbanduhr.   

Bis wann geht die Saison?
Der 34. Spieltag ist für den 16. Mai 2016 terminiert. Es gibt zwei englische Wochen (22./23.09. und 01./02.03). Am 21. Mai findet das DFB-Pokalfinale statt. In den Tagen davor und danach die Hin- und Rückspiele der Relegation zwischen 1./2. und 2./3. Liga.

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