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"Kumpel-Typ" Breitenreiter führt FC Schalke 04 zum Superstart

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Traumeinstand für neuen Trainer  

"Kumpel-Typ" Breitenreiter führt Schalke zum Superstart

16.08.2015, 07:58 Uhr | sid, dpa

"Kumpel-Typ" Breitenreiter führt FC Schalke 04 zum Superstart. André Breitenreiter (li.) gratuliert seinem Torjäger Klaas-Jan Huntelaar. (Quelle: dpa)

André Breitenreiter (li.) gratuliert seinem Torjäger Klaas-Jan Huntelaar. (Quelle: dpa)

"Der S04 ist wieder da", schallte aus aus dem Schalker Fanblock losgelöst und ausgelassen. Nach dem klaren 5:0-Sieg in Duisburg im DFB-Pokal versetzte das eindrucksvolle 3:0 (1:0) bei Werder Bremen den königsblauen Anhang beim Bundesliga-Start schon wieder in Feierlaune.

Der neue Trainer André Breitenreiter, unter dessen Regie der erste Schalker Auswärtssieg in der Liga seit Dezember 2014 gelang, bemühte sich dagegen um eine sachliche Analyse. "Ein 3:0 in Bremen ist nicht selbstverständlich. Aber so klar war es nicht", erklärte der Schalker Coach. "Wir haben Bremen nach dem 1:0 zu viel Raum gelassen", fügte er kritisch hinzu. Dabei sah er aber keineswegs unzufrieden aus.

Erst ein Eigentor des Bremer Verteidigers Theodor Gebre Selassie in der 34. Minute brachte die überlegenen Schalker in Führung. Die Gäste legten in der zweiten Halbzeit durch Kontertore von Eric-Maxim Choupo-Moting (68.) und Klaas-Jan Huntelaaar (85.) zweimal nach. "Das war schon gut, aber noch nicht perfekt", stellte Neuzugang Johannes Geis fest.

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"Breitenreiter ist ein Kumpel-Typ für uns alle"

Offensichtlich legen die Knappen unter dem neuen Trainer einen größeren Fokus auf die Offensive. "Tore werden nur selten in der eigenen Hälfte geschossen. Wir übernehmen jetzt viel mehr die Initiative nach vorne, das kommt mir als Stürmer natürlich entgegen", erklärte Huntelaar. Ein unmissverständliches Dankeschön an den neuen Trainer, ohne den Namen des alten Coachs Roberto Di Matteo in den Mund zu nehmen.

"André Breitenreiter ist ein Kumpel-Typ für uns alle, er pusht uns ungemein. Wenn es auf den Trainingsplatz geht, fordert er sehr viel von uns. Ein harter Hund. Ihm ist es egal, wer Star ist, oder nicht. Die Trainingsleistung zählt und das lässt er uns spüren. Das macht den Erfolg hier aus", analysierte Geis.

Breitenreiter gab das Lob gern und auch demonstrativ an seine Offensive zurück: "Wir waren eigentlich immer nach vorne gefährlich. Und wir haben unsere Chancen fast gnadenlos genutzt."

Di Santo lässt sich von der Kulisse beeindrucken

Und es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch Neuzugang Franco Di Santo seine unbestrittenen Offensivqualitäten bei den Königsblauen zur Geltung bringen kann. An seiner alten Wirkungsstätte ließ sich der Südamerikaner von den Schmähungen der Bremer Anhänger doch mehr beeindrucken, als man vorher erwartet hätte. Nach 62 Minuten hatte Breitenreiter ein Einsehen und holte den indisponierten 26-Jährigen in seinem 50. Bundesligaspiel vorzeitig vom Platz.

"Eine solche Stimmung habe ich noch nie erlebt, es war schon sehr seltsam. Aber ich hatte diese Pfiffe natürlich erwartet", sagte di Santo nach dem Spielende wieder etwas gelöster. Aber auch Schalke-Sportchef Horst Heldt war nicht entgangen, wie sehr der Torjäger unter den rüden Antipathien der Werder-Fans gelitten hatte: "Franco ist ein feinfühliger Mensch, es hat das schon in sich aufgenommen. Andere Profis sind ja oftmals dickfelliger."

Doch niemand bei den Schalkern zweifelt daran, dass di Santo schnell wieder in die Spur finden wird. "Jetzt hat er das schwerste Spiel der Saison schon hinter sich", sagte Mittelfeldspieler Johannes Geis.

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