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TSV 1860 München erkämpft sich Remis gegen 1. FC Nürnberg

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Vier Tore und kein Sieger  

1860 München erkämpft sich Remis beim 1. FC Nürnberg

17.08.2015, 22:40 Uhr | sid, t-online.de

TSV 1860 München erkämpft sich Remis gegen 1. FC Nürnberg. Nürnbergs Guido Burgstaller (li.) beim Zweikampf mit 1860-Profi Kai Bülow. (Quelle: dpa)

Nürnbergs Guido Burgstaller (li.) beim Zweikampf mit 1860-Profi Kai Bülow. (Quelle: dpa)

Kein Sieger im Duell der krisengeschüttelten Traditionsklubs: Der 1. FC Nürnberg und der TSV 1860 München trennten sich zum Abschluss des 3. Spieltags in der 2. Bundesliga 2:2 (0:1). Der Club verpasste nach einer turbulenten Woche mit Gerüchten um finanzielle Schwierigkeiten und einen Punktabzug den zweiten Heimsieg in Folge. Die Löwen erzielten ihre ersten Saisontore und verließen das Tabellenende.

Kai Bülow hatte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+1) den Bann gebrochen und die Sechziger in Führung gebracht. Guido Burgstaller (54. Minute) und Niklas Stark (63.) drehten die flotte Partie vor 36.547 Zuschauern, doch Daniel Adlung sicherte den überlegenen Münchner Gästen den ersten Punkt der Saison.

Das Tor zum zwischenzeitlichen 2:0 der Löwen durch Marius Wolf (53.) wurde aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung von Ruben Okotie nicht anerkannt.

Fröhling hadert mit dem Ergebnis

"Wir können froh sein, dass wir nicht verloren haben. Wir schenken die Tore zu einfach her. Wir können mit dem Spiel nicht zufrieden sein. 1860 hat einfach befreiter gespielt", zog Nürnbergs Sportlicher Leiter Wolfgang Wolf im TV-Sender Sky ein ernüchtertes Fazit.

1860-Torschütze Bülow trauerte verlorenen Punkten nach: "Das ist bitter. Wir waren klar die bessere Mannschaft und hätten das Spiel gewinnen müssen." Auch Löwen-Coach Torsten Fröhling war sauer: "Ich hadere mit dem Ergebnis, weil wir sehr viel investiert haben."

Okotie verpasst das Siegtor

In der Tat wäre für das Team von Fröhling deutlich mehr drin gewesen, vor allem im ersten Abschnitt war 1860 die aktivere Mannschaft mit den besseren Chancen. Stürmer Okotie traf in der 23. Minute die Latte, im Nachsetzen vergab Stephan Hain völlig freistehend per Kopf. Kapitän Christopher Schindler scheiterte kurz vor Schluss (83.) ebenfalls am Aluminium.

Zwei Minuten vor dem Ende verpasste Okotie den Siegtreffer aus fünf Metern.

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