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Formel 1 in Spa: Lewis Hamilton sichert sich die Pole Position

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Qualifying in Spa  

Hamilton rast auf die Pole Position, Vettel enttäuscht

22.08.2015, 15:43 Uhr | sid, t-online.de

Formel 1 in Spa: Lewis Hamilton sichert sich die Pole Position. Weltmeister Lewis Hamilton steht beim elften Rennen der Formel-1-Saison zum zehnten Mal auf der Pole Position. (Quelle: Reuters)

Weltmeister Lewis Hamilton steht beim elften Rennen der Formel-1-Saison zum zehnten Mal auf der Pole Position. (Quelle: Reuters)

Lewis Hamilton geht beim Grand Prix von Belgien von der Pole Position ins Rennen. Der Mercedes-Pilot setzte in 1:47.197 Minuten die Bestzeit des Qualifyings. Teamkollege Nico Rosberg verlor das teaminterne Duell in Spa-Francorchamps und wurde mit sechs Zehntelsekunden Rückstand Zweiter. Als erster Silberpfeil-Verfolger landete Williams-Mann Valtteri Bottas auf Platz drei.

"Ich bin schon ein bisschen enttäuscht", sagte Rosberg, der am Vortag einen Schreckmoment zu überstehen hatte, als ihm bei 306 km/h der rechte Hinterreifen geplatzt war. Nach einer langen Untersuchung gab Reifenhersteller Pirelli bekannt, dass der Schaden am Pneu durch "eine externe Quelle" verursacht worden sei. Weder an Rosbergs Reifen noch an allen anderen seien "strukturelle Probleme" festgestellt worden.

Für Hamilton war es bereits die 48. Pole Position seiner Karriere: "Ich bin sehr glücklich heute. Mein Ziel war die Pole, meine letzten beiden Runden waren die besten, die ich das ganze Wochenende hatte."

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel fuhr nur die neuntbeste Zeit, geht aber am Sonntag (ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) von Platz acht ins Rennen. Grund dafür ist die Rückstufung des Franzosen Romain Grosjean, der zwar Vierter wurde, wegen eines Getriebewechsels an seinem Lotus-Mercedes aber um fünf Positionen zurückversetzt wurde. Max Verstappen verliert zehn Plätze.

Vettel: "Mehr war heute nicht drin"

"Ich hatte keinen groben Fehler in der letzten Runde", sagte Vettel am Sky-Mikrofon: "Ich habe mich kurz vor der Zielgeraden ein bisschen verbremst, sonst wäre ich vielleicht Achter, maximal Siebter gewesen, mehr war heute nicht drin."

Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen, dessen Vertragsverlängerung für 2016 vor dem Rennen in Belgien bekannt gegeben worden war, hatte wieder einmal Pech. Im zweiten Qualifikationsabschnitt musste der Finne seinen Ferrari auf der Strecke ausrollen lassen. "Irgendetwas ist gebrochen", funkte Räikkönen, sein Team entschuldigte sich prompt für die technischen Probleme.

Unglücklich auch der Auftritt von Le-Mans-Gewinner Nico Hülkenberg: Während sein Force-India-Teamkollege Sergio Perez souverän in die Top Ten fuhr, verpasste der 28-Jährige um 56 Tausendstelsekunden Q3.

Mc-Laren Honda bizarr

Fast schon bizarr gestaltet sich der Auftritt von McLaren-Honda an diesem Wochenende. Für den mehrfachen Wechsel des Motors und weiterer Komponenten kassierten Fernando Alonso und Jenson Button zusammen eine Strafe von 105 Plätzen, die sie in der Startaufstellung nach hinten versetzt. Aber weil hinter ganz hinten niemand mehr steht, starten die beiden Boliden, die im Q1 die Plätze 17 und 18 belegten, eben einfach aus der letzten Startreihe.

In der WM-Wertung liegt Hamilton 21 Punkte vor Rosberg (202:181), Vettel hat nach seinem Sieg in Ungarn als Dritter 160 Zähler auf dem Konto.

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